Kunstkaten Ahrenshoop



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Profil


Der Ahrenshooper Kunstkaten ist eine der ältesten Galerien in Norddeutschland, er wurde am 11. Juli 1909 eröffnet. Die Idee und der Entwurf stammen von den Malern der Ahrenshooper Künstlerkolonie Paul Müller-Kaempff und Theobald Schorn. Bis 1918 wurden in dem „Haus für heimische Kunst und Kunstge-werbe“ Ausstellungen ansässiger Künstler organisiert. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Galerie aufgelöst.

Von 1919 bis 1945 wurde der Kunstkaten als privater Sommer- sitz genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg pachtete der „Kultur- bund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands“ den Kunstkaten; er wurde am 18. August 1946 mit einer Ausstellung einheimischer Künstler wiedereröffnet. Das waren Hans Brass, Erich Theodor Holtz, Hedwig Holtz-Sommer, Fritz Koch-Gotha, Dora Koch-Stetter, Arnold Klünder, Wilhelm Löber, Gerhard Marcks, Doris Oberländer, Franz Triebsch und Hedwig Woermann. Seit damals ist der Kunstkaten als Ort vieler Ausstellungen und Veranstaltungen ausgesprochen populär geworden; mit den Jahren wuchs ein großes Stammpublikum, das dem Haus bis heute die Treue hält. 

1993 ging der Kunstkaten in den Besitz der Gemeinde Ahrens- hoop über. Das inhaltliche Konzept wurde neu ausgerichtet. Der Schwerpunkt liegt seitdem auf der Darstellung der Künstlerkolonie, der nachfolgenden Künstler-Generationen bis hin zur zeitgenössischen Kunst, die sich mit den Themen Landschaft, Mensch und Meer befasst. 

Der Kunstkaten ist ein prägender Teil der touristischen Infrastruktur von Ahrenshoop und genießt wegen seiner langen Tradition, wegen des bewährten Konzeptes und wegen einer erfolgreichen Ausstellungspraxis unter kunstinteressierten Touristen eine hohe Popularität.


Ansprechpartner:
Sandra Schröder

Strandweg 1
18347 Ahrenshoop

Tel.: 03 82 20 / 803 08
Fax: 03 82 20 / 803 07

E-Mail:
kunstkaten@ostseebad-ahrenshoop.de


www.kunstkaten.de

Möglichkeit der Zusammenarbeit


In Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Lukas wird der Kunstkaten Stipendiatinnen und Stipendiaten in ausgewählte Ausstellung einbeziehen. Vorschläge darüber hinaus können der Leitung des Hauses eingereicht werden.
In Zusammenarbeit mit der FAMA-Kunststiftung wird es Ausstellungen mit Ehrengästen des Künstlerhauses Lukas im Kunstkaten geben.
Für ein Projekt, das die Verbindung zwischen der Geschichte der Künstlerkolonie und einer interessanten heutigen künstlerischen Form aufgreift, sind wir sehr offen. Spartenübergreifende Arbeit im Rahmen unserer räumlichen Situation sind erwünscht.


Konkrete Raumsituation


Im Zuge einer Komplettsanierung wurde der Kunstkaten erweitert und am 13. Juli 2001 wieder eröffnet. Entstanden ist ein Ausstellungsraum von ca. 100 qm, das ursprüngliche Haupthaus dient als geräumiges Entree und als Verkaufsraum, bei Veranstaltungen finden bis zu 170 Besucher Platz. 







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