Juli

  Prof. Claus Friede (Hamburg) – Kuratieren   Prof. Claus Friede

Prof. Claus Friede studierte Freie Kunst und Romanistik in den USA und Deutschland. Seit 1990 leitet er die Kunstagentur Claus Friede*Contemporary Arts in Hamburg. Ab 1992 lehrte er an verschiedenen Universitäten, u.a. in Deutschland, Norwegen, der Türkei, Japan, China und den Niederlanden. Seit 2012 lehrt er als Professor an der Lettischen Kulturakademie in Riga/Lettland und seit 2021 am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater.





Abbildung: Prof. Claus Friede bei der Kuratorenführung in der Ausstellung LANDSCHAFT?
(Foto: Neues Kunsthaus Ahrenshoop)


►cfca.mailchimpsites.com
  Tatiana Gerasimenok (Stendal) – Komposition   Tatiana Gerasimenok

Tatiana Gerasimenok, geb. 1992, ist eine weißrussische Komponistin, die in Deutschland lebt. Sie studierte Musikwissenschaft an der Rimski-Korsakow-Musikhochschule in Mogilew und Komposition am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Yuri Kasparov. Sie nahm u. a. Unterricht bei Brian Ferneyhough, Pierluigi Billone, Mark Andre. Ihre Werke sind experimentell und konzentrieren sich darauf, verschiedene Kunstformen und die neuesten Technologien zu einer Einheit zu verbinden. Sie wurde u.a. in das Künstlerdorf Schöppingen sowie die Kulturstiftung Schloß Wiepersdorf eingeladen. Sie gewann den Kompositionswettbewerb „ad libitum“ (Baden-Württemberg) und den Kompositionswettbewerb „Temporality of the Impossible“ (Belgien/England). Außerdem wurde sie eingeladen an die Académie Voix Nouvelles der Abtei Royaumont und die Akademie Schloss Solitude.

Abbildung: Ausschnitt eines Notenblattes aus „Bohemian Algae“ für Stimme, Kontrabass Klarinette, Objekte und Tape, 2017 


►tatianagerasimenok.weebly.com
  Mathis Kleinschnittger (Berlin) – Tanz/Performance   Mathis Kleinschnittger

Mathis Kleinschnittger ist zeitgenössischer Tänzer, Performer und Choreograph mit Lebensmittelpunkt in Berlin. Nach seinem Tanzstudium an der HfMDK in Frankfurt a. M. und Kulturwissenschaften in Potsdam arbeitet er in der Performativen Kunst mit eigenständigen Produktionen und in Zusammenarbeit mit z.B. der Hooligan Art Community (Kyiv) und Isabelle Schad (Berlin). Frühere Kollaborationen waren u.a. mit Jessica Huber, Kathrin Mayr, Trisha Brown, Luc Dunberry. In seinen eigenen Arbeiten interessieren ihn vor allem alltägliche Herausforderungen im menschlichen Leben, Inspirationsquellen aus der Natur und stilistische Prinzipien wie etwa Wiederholung und allmählichen Veränderung. 

Abbildung: Videostill aus dem Tanzfilm Solo „3 or 4 possibilities“ im Rahmen des von Saskia Oidtmann initiierten Tanzfilms „Tanz vom Tod“.


►cargocollective.com/mathiskleinschnittger
  Dr. Katharina Knüppel und Martin Bruch (Freiburg) – Kuratieren   Dr. Katharina Knüppel und Martin Bruch

Dr. Katharina Knüppel und Martin Bruch
Martin Bruch und Dr. Katharina Knüppel kuratieren im Rahmen des Stipendiums „Umwelt und Nachhaltigkeit“ die Ausstellung „anmut ist eine frage der Strömung. Angespülte Fundstücke“ (10.9.-7.11.2022) für das Neue Kunsthaus Ahrenshoop. Seit Oktober 2017 leiten beide das neu gegründete Literaturhaus Freiburg, das sich als Werkstatt und Bühne für zeitgenössische Literatur versteht. Katharina Knüppel studierte Komparatistik in Göttingen/Lausanne und promovierte an der LMU München zu Samuel Becketts Spuren im 21. Jahrhundert (epodium, 2018). Neben ihrer Tätigkeit für das Literaturhaus arbeitet sie als freie Lektorin und Übersetzerin, u.a. für den Prestel Verlag München. Martin Bruch studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, Rom und Berlin und war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Bella triste. Nach Tätigkeiten im Frankfurter Verlag Weissbooks und in der Zentrale des Goethe-Instituts übernahm er 2014 die Leitung des Literaturbüro Freiburg, aus dem das Literaturhaus hervorging.


Abbildung: Ausschnitt einer Grafik von Miek Zwamborn aus der kommenden Ausstellung „anmut ist eine frage der Strömung. Angespülte Fundstücke“, 2022
  Dawid Liftinger (Köln) – Bildende Kunst   Dawid Liftinger

Dawid Liftinger, geb. 1986 in Österreich, lebt und arbeitet in Köln. In seinen Arbeiten erforscht er sensorische und synästhetische Zustände mit Hilfe von (selbstgebauter) Elektronik. Er nutzt für seine Werke die wesentlichen Eigenschaften von Licht und Ton über Installationen und Performances hinweg. Dawid Liftinger versteht seine Arbeiten als „expanded cinema“ – „runter vom zwei dimensionalen Bild rein in den Raum“, wie er sagt. Seine Arbeiten wurden unter anderem präsentiert im Österreichischen Kulturforum (London/UK), Ars Electronica Festival (Linz/Österreich), Bundeskunsthalle (Bonn), ZKM (Karlsruhe), 台北北數數位藝中⼼心 Digital Art Center (Taipeh/Taiwan), 스페이스 오뉴월 Galerie O’NewWall (Seoul/Korea) und TADAEX م حسن گا لری (Teheran/Iran).

Abbildung: Ausschnitt aus „Kontinuierlich Diskret (TK35)“ (Skizze)

►www.dawidliftinger.com
  Jutta Rosenkranz (Berlin) – Literatur   Jutta Rosenkranz

Jutta Rosenkranz, geb. 1957 in Berlin, studierte Germanistik und Romanistik und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie hat Gedichte, Prosa, Autoren-Porträts und Hörfunk-Features veröffentlicht und ist Herausgeberin mehrerer Lyrik-Anthologien. 2007 publizierte sie die erste Biographie über Mascha Kaléko (dtv) und 2012 die von ihr herausgegebene und kommentierte Mascha-Kaléko-Gesamtausgabe (Werke und Briefe, dtv). 2014 erschien „Zeile für Zeile mein Paradies“ - 18 Porträts bedeutender Schriftstellerinnen (Piper). 2016 gab sie den Band „'Eines jeden Glück' - Mit Virginia Woolf durch den Garten“ (Insel) heraus. Auszeichnungen (Auswahl): Nominierungspreis Prosa der Gruppe 48 (2020), Kammweg Literaturförderpreis Lyrik (2014), GEDOK-Arbeitsstipendium des Landes Schleswig-Holstein (2004), Lyrik-Förderpreis Poetessa (2000). 

Abbildung: Jutta Rosenkranz (Foto: Cortina Wuthe)

►www.JuttaRosenkranz.de
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