März

  Claire Granereau (Bremen) – Bildende Kunst   Claire Granereau

Claire Granereau (geb. 1997 in Bremen) erzählt mit ihren Illustrationen und Comics Geschichten über die Natur, über die Menschen und ihre Alltagserlebnisse oder fantasievolle Vorkommnisse, in denen Wesen aus Mythologie, Märchen und Sagen auftreten und die literarisch inspiriert sind. 
Ihre Arbeiten kreiert sie in Form von schwarz-weißen Tusche- oder Bleistiftzeichnungen, die teils digital, teils in Aquarelltechnik koloriert sind. Sie arbeitet auch mit Drucktechniken, insbesondere dem Linolschnitt.
Claire Granereau studiert seit 2017 an der Hochschule Wismar Kommunikationsdesign und Medien und hat im Laufe des Studiums ihren Schwerpunkt auf Illustration, Comic und Buchgestaltung gelegt.


Abbildung: Ausschnitt aus „Yokai“ aus dem Buchprojekt „Mythologie“ 18,9 x 22,1 cm , Linolschnitt, 2020

►www.clairegranereau.com

Johanna Herrmann (Greifswald) – Bildende Kunst   Johanna Herrmann

Johanna Herrmann arbeitet interdisziplinär und geht in ihrer künstlerischen Arbeit konzeptuell und zugleich spielerisch experimentell vor. Sie ist besonders interessiert an Prozessen, Bewegung und Veränderung und an der sie umgebenden Landschaft. Sie konzipiert und realisiert Versuchsanordnungen und Apparaturen, gibt diese an einem konkreten Punkt aus der Hand und überlässt sie einem Naturprozess oder dem Zufall. Das Ergebnis bleibt so zunächst offen. 
1998 in Rostock geboren, studiert Johanna Herrmann seit 2017 am Caspar-David-Friedrich-Institut in Greifswald Bildende Kunst und Philosophie. Von 2020 bis 2022 ist sie Stipendiatin des MentoringKUNST Programms, ein Projekt des Künstlerbunds Mecklenburg und Vorpommern e.V. Sie war Stipendiatin der Summer School 2021, ein Aufenthaltsstipendium des Kunst- und Medienhauses FRIEDA23 Rostock, und erhielt den INSOMNALE-Kunstpreis des Caspar-David-Friedrich-Instituts. Der INSOMNALE-Kunstpreis wird in Kooperation mit dem Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop vergeben und beinhaltet einen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus sowie die Teilnahme am Projekt JUNGE KUNST AUS NORDEUROPA im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop. 2022 erhielt sie den Caspar-David-Friedrich-Preis der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft e.V. 



Abbildung: Ausschnitt aus „530 Watt“, Mixed Media, 220 x 260 x 150 cm, 2021


►www.johannaherrmann.de
  Annegret Mayer-Lindenberg (Köln) – Musik/Komposition   Annegret Mayer-Lindenberg

Annegret Mayer-Lindenberg wuchs in Hamburg auf und ist u.a. Geigenbauerin, Musikerin und Komponistin. Sie führt ihre eigene Geigenbauwerkstatt in Köln und ist als freischaffende Bratschistin Mitglied des Ensembles Garage und zu Gast in diversen anderen Ensembles. Ihr besonderes Interesse gilt zeitgenössischer und barocker Kammermusik sowie der Zusammenarbeit mit Komponist:innen. Seit 2019 arbeitet sie an eigenen Kompositionen. Hierbei beschäftigen sie zurzeit die Verbindung von außermusikalischen Themen mit Musik und die Zusammenführung verschiedener Kunstformen. Während ihres Aufenthalts im Künstlerhaus Lukas wird sie sich mit der Viola d'amore auseinandersetzen. Außerdem ist eine Kooperation im Rahmen des Ausstellungs- und Festivalprogramms „anmut ist eine frage der strömung. Angespülte Fundstücke“ im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop angedacht.

Abbildung: Annegret Mayer-Lindenberg (Foto: Frederike Wetzels)

►annegretmayerlindenberg.com
  Claire Paugam (Reykjavík/Island) – Bildende Kunst   Claire Paugam

Claire Paugam (*1991 in Frankreich) lebt und arbeitet in Reykjavik (Island). Seit Abschluss ihres Kunststudiums 2016 stellt sie ihre Arbeiten in verschiedenen Kunstinstitutionen in Island sowie international aus. 2020 erhielt sie den Icelandic Art Prize’s Motivational Award. 2021 präsentierte das Reykjavik Art Museum ihre Einzelausstellung „Attempting the Embrace n°31“. Kern ihrer Arbeit ist es, durch die Konfrontation sensitiver Erfahrungen mit gängigen Systemen von Regeln und Repräsentationen eine Befragung von Materialität zu evozieren. Gestaltlosigkeit, Unordnung, Entropie und das Gefühl des Loslassens sind wichtige Themen ihrer künstlerischen Forschung. Zudem hinterfragen Claire Paugams Arbeiten unsere Beziehungen zu Landschaft als dominantes und zugleich dominiertes Ganzes, dem wir uns nicht entziehen können.

Abbildung: Ausschnitt aus „subconscious diaries“, digitale Collage gedruckt auf zufällig ausgewählte Zeichnungen, 2020-2021

►clairepaugam.com
  Tom Rojo Poller (Berlin) – Musik/Komposition   Tom Rojo Poller

Tom Rojo Poller (*1978) studierte Komposition, Literatur, Philosophie in Berlin und London und promovierte in Musikwissenschaft. Die Fragestellungen seiner theoretischen wie künstlerischen Arbeit umfassen Thematiken wie musikalische Zeiterfahrung, Übertragungsverfahren oder das Verhältnis von Musik zu Sprache und anderen Künsten und Medien. Seine Musik wurde von verschiedenen Ensembles im In- und Ausland aufgeführt (u.a. bei MaerzMusik Berlin, Klangwerkstatt Berlin, Staatsoper Berlin) und durch verschiedene Preise und Förderungen ausgezeichnet (Stipendien an der Villa Aurora/Los Angeles, der Deutschen Akademie Rom/Casa Baldi, der Cité des Arts/Paris; Brandenburgischer Kunst-Förderpreis; Gasag-Nachwuchspreis; Kompositionsstipendien des Berliner Senats).

Abbildung: Tom Rojo Poller (Foto: Ana Cayuel Muñoz)


►trpoller.de
Seitenanfang