April

  Johannes Burr Berlin  
Geboren 1972 in Tarasp / Schweiz | Studium an der Freien Universität Berlin, der Hochschule der Künste Berlin, am Staatlichen Kunstinstitut Surikov / Moskau und dem Chelsea College of Art and Design / London | Meister-schüler bei Prof. Rebecca Horn | Förderungen: Käthe Dorsch Stiftung (2005), Futurumstiftung, Schweiz (2003) und Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung (2003) | zahlreiche Gruppenausstellungen, z.B. "Fluxus 2005", 5th Inter-national Film Festival on the Internet | Einzelausstellungen u. a. "Purgatorio Wie wird man, was man ist?" Theater am Halleschen Ufer Berlin (2003).
Johannes Burrs Arbeit entsteht im Spiel mit den Grenzen zwischen Inszenierung und Dokumentation. Ihn interessieren die Lücken in unserer Wahrnehmung, Intuition und die Abbildbarkeit des Körpers sowie seine Beziehung zu Raum und Sprache. Johannes Burr wird ein Projekt in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern des Richard-Wossidlo-Gymnasium in Ribnitz-Damgarten verwirklichen.
Abbildung: aus der Motivationsforschung: "laufen / gelaufen werden", Videostills, Work in Progress 2005
  Sabine Herrmann Berlin  
Geboren 1961 in Meißen, aufgewachsen in Berlin | 1981 bis 1986 Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Diplom | 1992 Arbeitsaufenthalt Villa Arson in Nizza, Frankreich | 1993 Kunstpreis der GrundkreditBank Berlin | 1993 Gast der Jürgen Ponto Stiftung, Frankfurt am Main | 1996 Preisträgerin beim Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken | 1997 Kunstpreis der VEAG, Berlin, längere Arbeitsaufenthalte in Frankreich, Italien, Irland, Japan, USA | 2000 bis 2003 Mitorganisatorin der artschool-international Berlin | lebt und arbeitet in Berlin
Sabine Herrmann ist im wahrsten Sinne des Wortes Malerin, weil sie den Farben ein eigenes Innenleben verleiht. Zufall wird zwar genutzt, nichts aber bleibt sich selbst überlassen. Die großformatigen Bilder entstehen einem bewusst gewählten Arbeitsprozess im Wechsel von Leichtigkeit des Seins und Schwere des Ahnens. (Gabriele Muschter aus der Rede zu "Himmel und Menschen" Ausstellung im Kunstsalon am Kollwitzplatz) Sabine Herrmann bereitet sich auf eine Ausstellung im Kunstkaten Ahrenshoop im gleichen Monat vor. Ihr Arbeitsaufenthalt wird vom Kunstkaten unterstützt und ist die erste Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Lukas nach der Wiedereröffnung.
Abbildung: "Negresco", Mischtechnik auf Papier, 150 x 220 cm, 1992
  Seiji Morimoto Berlin  
Geboren 1971 in Tokio / Japan | Musikwissenschaft an der Kunitachi Hoch-schule für Musik in Tokio | lebt und arbeitet seit 2003 in Berlin | zahlreiche Konzerte, u. a. "Keller Knistern" in Neue Bohnen, Berlin (2005) und Wyobraźnia „Ekranu“ NRD in Toruń (2005) | mehrere Einzelausstellungen,
u. a. "Nocturne" in der Galerie ZERO, Berlin (2005) und "100m Strecke" orést, Berlin | Beteiligung an zahlreichen Gruppenausstellungen in Deutschland und Japan u. a. "Views from abroad" Stadtgalerie Kiel
Seiji Morimotos Arbeiten sind Klanginstallationen und Videoinstallationen. Er interessiert sich für die unsicheren akustischen Erscheinungen zwischen gewöhnlichen Objekten, wie zum Beispiel Wasser und Steinen, und dem technischem Medium.
Abbildung: Klanginstallation "Plaited cord", Soundsystem, 1998
  Norbert Müller Berlin  
Geboren 1963 in Aachen | Studium der Germanistik, Politik und Psychologie in Freiburg im Breisgau und Wien | Tätigkeiten als Briefträger und Lektor als Fremdsprache in Wien, Dublin, Oxford und Berlin | lebt seit 1995 als freischaffender Schriftsteller in Berlin | Veröffentlichungen in Anthologien | 1998 erschien sein erster Roman "Lettermanns Fall" (Gollenstein Verlag), es folgten "Der Sorgengenerator" (Roman, 2004 Residenz Verlag) und "Feierabend" (Roman, 2005 Residenz Verlag Salzburg) | Auszeichnungen durch Stipendien im Literarischen Colloquium Berlin (2004) und im Künstlerdorf Schöppingen (2004) | 2005 kam das Romanprojekt "Easy Deutschland" kam in die engere Auswahl für den Alfred-Döblin-Preis.
In Ahrenshoop arbeitet Norbert Müller an seinem Romanprojekt "Easy Deutschland". Hier werden viele kleine Geschichten durch unterschiedliche Perspektiven erzählt, die davon handeln, was für ungeheuere Anstrengungen vonnöten sind, damit in Zeiten von Globalisierung und Vereinzelung so etwas wie Liebe, soziale Integration, Familie, das Leben gelingen kann. Eine Collage von Deutschland in einem realistischen Roman.
Abbildung: Leseprobe aus dem Romanprojekt "Easy Deutschland"
  Anna-Luise Recke Berlin  
Geboren 1982 in Berlin | Studium an der Palucca Schule Akademie für künstlerischen Tanz Dresden und der Rotterdam Dance Academy, Hoogeschool voor Muziek en Dans mit Diplom | Arbeit als freischaffende Tänzerin mit verschiedenen Choreografen in Berlin, z.B. Christoph Winkler oder Ori Flomin | zahlreichen Projekte in Frankreich, Belgien, den Niederlanden u. a. "Repair girl", mit Anne Retzlaff, Theaterdiscounter Berlin oder "anataratman" mit V. Huber-Christen, Tanztage Berlin 2006 | 2005 erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium für New York des Berliner Senats für Wissenschaft, Forschung und Kultur um in verschiedenen Studios "Klein-Technik" zu studieren
Nach zahlreichen Studien im In- und Ausland möchte Anna-Luise Recke ihre gesammelten Erfahrungen während ihres Arbeitsaufenthaltes in Ahrenshoop zu eigenen neuen Stücken verarbeiten.
Abbildung: Videostill aus der Tanzperformane "Creatures of Habits", 2004
     
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