Juli

  Uwe Kolbe  Berlin  

Geboren 1957 in Berlin, 1980 erste Buchveröffentlichung: "Hineingeboren", Gedichte, Berlin und Weimar, mit einem Nachwort von Franz Fühmann; 1982 Lesung in der "autorenbuchhandlung" West-Berlin; 1983-87 mit Lothar Trolle und Bernd Wagner Herausgeber der Zeitschrift ‚Mikado' (ohne Druckgen-ehmigung); 1985 eine Woche in Tübingen; 1986 einen Monat in Amster-dam; 1987 neun Monate in Worpswede; 1988-93 in Hamburg; Herbst / Winter 1989 Austin / Texas (Poet in Residence); 1992 Villa Massimo, Rom; 1993-87 Berlin; 1997-2002 Tübingen (Leiter des "Studio Literatur und Theater" der Universität bis 2004); 2004 Stadtschreiber Stade; 2005 Stadtschreiber Rheinsberg. 

"Wer auf Antworten aus ist, weil er Orientierung sucht in der verworrenen Welt, muss sich woanders umsehen. Wer erfahren möchte, wie jemand Worte dafür sucht, dass er aus der Welt gefallen ist, findet in Uwe Kolbe einen Kumpanen im Zweifel."
[Anton Thuswaldner, Frankfurter Rundschau 6.6.2002]


Abbildung: Cover des Gedichtbandes "Die Farben des Wassers"
  Hardy Kuttner  Casekow  

Geboren 1960 in Berlin. 1988 - 1994 Studium und Meisterschüler an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Dietrich Nosky, Norbert Blum, Baldur Schönfelder, Rolf Biebl, Inge Mahn. 1995 Studienaufenthalt USA, University of the Arts, Philadelphia/Pennsylvania und Northwest Film Center, Portland/Oregon. Lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg.


Hardy Kuttner arbeitet während seines Aufenthaltes im Künstlerhaus Lukas an Texten zu Ingeborg Bachmann. Dabei entstehen Bilderfolgen und Foto-grafien oder ein Künstlerbuch. Ihn interessiert dabei weniger die Illustration der Texte als vielmehr die grundsätzliche Herausforderung und Ungewiss-heit, ob derartiges jenseits des Lyrischen einen Platz haben kann.

Abbildung: Ausschnitt aus der Serie "Weekend I", Acrylfarbe auf Papier, 2005
  Kirsten Krüger  Düsseldorf  

Geboren 1966 in Lübeck | Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und an der Parsons School of Design and Fine Arts New York | Meisterschülerin bei Prof. Klaus Rinke | 1999 DAAD-Stipendium für New York | Stipendium der NRW Stiftung für das Künstlerdorf Schöppingen (1999) | zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen, u. a. "Meeresgrund", Umtrieb Galerie, Kiel (2005), "Skulpturen", Württembergischer Kunstverein Stuttgart (2005) und im Museum Baden in Solingen (2005).

Kirsten Krügers Werke sind vielteilige "Raumskulpturen" aus unterschied-lichsten Materialien. Typisch für ihre surrealen Arrangements ist neben der irritierenden Stofflichkeit der latente Bezug auf den Menschen. Die Wieder-gabe vertrauter Gegenstandsformen in unvertrautem Material führt zu Spannungen innerhalb des Skulpturenensembles.

Abbildung: "Mittag", Skulptur, 2001
  Anni Sumari  Helsinki/Finnland  

Geboren 1965 in Helsinki | Studium der Literaturwissenschaft und der Kommunikationswissenschaft an der Universität Helsinki | anschließend sieben Jahre Tätigkeit im Nachrichtensektor | Lehrtätigkeit an der Critical College in Helsinki | Publikationen in verschiedenen Anthologien finnischer Lyrik | Teilnahme an zahlreichen Literaturfestivals in Europa | sie lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Helsinki | bislang hat sie drei Bände mit Erzäh-lungen und Kurzprosa, einen Roman "Junanäytelmä" ("Zugstück" 2001, LIKE Ltd.) und fünf Gedichtbände veröffentlicht | Auszeichnung mit dem Lyrikpreis des finnischen Rundfunk für den Band "Mitta ja määrä" ("Maß und Menge", LIKE Ltd. 1998) | zuletzt erschien die Gedichtsammlung "Transparent Red" (SOY / Johnny Kniga Ltd. 2005) ihre Gedichte sind in mehrere Sprachen übersetzt | Sumari arbeitete in verschiedenen Künstlerhäusern
u. a. Villa Karo, Benin, Mazzano Romano, Italien Bogliasco Stiftung und auf Rhodos, Griechenland | außerdem erhielt sie ein Dreijahresstipendium des Finnischen Kulturministeriums (2004 bis 2006).


Anni Sumari ist an der Ausstellung "Verstecke" im Neuen Kunsthaus Ahrens-oop beteiligt. Einige Ihrer Gedichte waren neben anderen Grundlage für Korrespondenzen zwischen dem geschriebenen Wort und Bildhaftem. Während ihres Aufenthaltes im Künstlerhaus Lukas möchte sie ihr wieder-erzähltes Manuskript skandinavischer Mythen der antiken Götter vervoll-ständigen und an neuen Poemen arbeiten.

Abbildung: Leseprobe: "Sie lebten zusammen"
  Maren Theel  Berlin  

Studium der Bildenden Kunst an der Muthesius Hochschule für Kunst und Gestaltung, Kiel | Studium der Malerei bei Peter Nagel |Studium der experimen-tellen Malerei bei Renate Anger | Studium von Kunst in Kontext an der HDK Berlin | Studium für Bildnerisches Gestalten und Therapie an der Akademie der Künste, München | Reisestipendium der Hochschule nach Tallinn, Estland und Russland | DAAD Stipendium für Den Haag | Jahresstipendium Künstler-haus Lauenburg a. d. Elbe des Landes Schleswig-Holstein | Reise durch China, Gruppenausstellung in der Akademie Hangzhou, gefördert von der Deutschen Staatskanzlei | Stipendium im Künstlerhaus Cismar des Landes Schleswig-Holstein | zahlreiche Ausstellungen u. a. im Landeskulturzentrum Salzau (1995), Kunstpark Ost / München (1999), Brunswiker Pavillon / Kiel (2001), Galerieforum der Universität Dortmund (2003)

Anlass für Maren Theels Farben bilden Fotografien, deren Farbverteilung, Schärfen und Unschärfen Ausgangspunkte bilden. Die Bilder sind nicht fotografiert worden um gemalt zu werden, sondern sind allesamt Neben-schauplätze, die den Blick der Kamera als Zeugen hinterlassen. Bilder sind vorübergehend und bieten im Nachhinein durch Bearbeitung einen Blick der sich vertieft, denn ein anderes gemaltes Bild bleibt bestehen. Maren Theel war 2004 Stipendiatin im Künstlerhaus Lukas.

Abbildung: Ausschnitt aus "Kirche", Öl auf Leinwand, 2003
  Stefan Wischnewski  München  

Geboren 1974 in Neumünster | Studium an der Akademie der Bildenden Künste München | Erasmus Stipendium für Academy of Fine Art Helsinki | Meisterschüler bei Prof. James Reineking | Mitglied in den Künstlergruppen Swinger und netzhal | Auszeichnungen u. a.: Erwin und Gisela Steinert Stiftung | Stipendium im Schleswig-Holsteinischen Künstlerhaus Eckernförde | DAAD Stipendium für Schweden | Hochschule für Gestaltung/ Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe | zahlreiche Ausstellungen, zuletzt "Paradise Lost" Ortstermine 05 München (2005), "post_modellismus" Krinzinger Projekte Wien (2005) und in der Galerie Lichtpunkt, München (2006)

Stefan Wischnewskis Arbeiten konzentrieren sich auf lokale und regionale Bereiche und so arbeitet der Künstler auch in Ahrenshoop "ortsbezogen". Seine Arbeiten sind Installationen, erzählerisch, begleitende performative Fotos und installative Skizzen. Ein Kernpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die mobiler werdende Gesellschaft.

Abbildung: "Grandmothers Lighthouse", Skulptur, 2005
             
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