März

  Adrian Sauer Leipzig  
Geboren 1976 in Berlin | Fotografiestudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig | Meisterschülerstudium bei Prof. Timm Rautert | 2004 Stipendium des Freistaates Sachsen im Künstlerhauses Schloss Wiepers-dorf | Ausstellungsbeteiligungen u. a. "Vor aller Augen Tromp-l`Œil", Goethe Institut Paris und "Alles was glänzt Zeitgenössische Fotografie aus Leipzig" Kunstverein Göttingen (2005) | 2005 Mitbegründer der Produzenten-galerie Amerika in Berlin.
Adrian Sauer setzt sich mit der Widererkennbarkeit von moderner Zweck-architektur und deren Vorgaben an den Benutzer und Betrachter aus-einander, mit den Unregelmäßigkeiten von Materialien, mit den sichtbaren Oberflächen des Alltäglichen. Seine Fotografien verarbeitet er oft zu digitalen Neukompositionen. Im Künstlerhaus Lukas wird Adrian Sauer zusammen mit Heike Geißler an einem gemeinsamen Projekt arbeiten.
Abbildung: "Restauration, Treppe #2" Ilfochrome, 100x 69,5 cm, 2004
  Stefan Keller Berlin  
Geboren 1974 in Zürich | Studium Oboe, Klavier und Komposition: an der Musikhochschule Zürich, bei Ernest Rombout am Konservatorium Utrecht, bei Hans-Peter Kyburz an der Musikhochschule Basel und bei Jörg Mainka der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin | Auszeichnungen u. a. 1. Preis beim Hanns-Eisler-Preis für "immer da" (2005), Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart (2004) für "Streichquartett" und den 1. Preis beim Wettbewerb des Schweizer Jugendsinfonieorchesters (2002).
Während seines Stipendiums im Künstlerhaus Lukas möchte Stefan Keller ein Sextett für Flöte, Klarinette, Klavier, Violine, Viola und Violoncello fertig stellen sowie sich mit einer Komposition für Tabla solo befassen.
Abbildung: Ausschnitt aus "Streichquartett", 2003-2004
  Maren Roloff Berlin  
Geboren 1964 in Bad Langensalza | Studium der Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig | Stipendien vom Förderkreis der Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst und des Freistaates Sachsen im Künstler-haus Schloss Wiepersdorf | Einzelausstellungen u. a. "Salon im Grünen No.27 Kunstritter, Könige und Knetpornos" im Kulturring Berlin e. V. (2005).
Seit 1999 begann Maren Roloff nach zahlreichen plastischen Arbeiten aus all-täglichem Gummi wieder zu zeichnen und zu malen sowie Bücher im Selbstverlag herauszugeben. Über Zeichnung, Fotografie und Collage entstehen nun digitale Animationsfilme, die in Endlosschleifen kleine Geschichten, Märchen, Sprüche, Balladen oder Alltäglichkeiten erzählen.
Abbildung: aus der Serie "Streit" mit 16 Zeichnungen, 2003
  Johannes Burr Berlin  
Geboren 1972 in Tarasp / Schweiz | Studium an der Freien Universität Berlin, der Hochschule der Künste Berlin, am Staatlichen Kunstinstitut Surikov / Moskau und dem Chelsea College of Art and Design / London | Meister-schüler bei Prof. Rebecca Horn | Förderungen: Käthe Dorsch Stiftung (2005), Futurumstiftung, Schweiz (2003) und Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung (2003) | zahlreiche Gruppenausstellungen, z.B. "Fluxus 2005", 5th inter-national Film Festival on the Internet | Einzelausstellungen u.a. "Purgatorio Wie wird man, was man ist?" Theater am Halleschen Ufer Berlin (2003).
Johannes Burrs Arbeit entsteht im Spiel mit den Grenzen zwischen Inszenierung und Dokumentation. Ihn interessieren die Lücken in unserer Wahrnehmung, Intuition und die Abbildbarkeit des Körpers sowie seine Beziehung zu Raum und Sprache. Johannes Burr wird ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wossidlo-Gymnasium und voraussichtlich mit dem Literaturhaus Kuhtor verwirklichen.
Abbildung: "Purgatorio wie wird man, was man ist?", Installation + Performance, 2003
  Heike Geißler Halle  
Geboren 1977 in Riesa | Studium der Amerikanistik, Geografie und Politik in Dresden, Germanistische Literaturwissenschaft und Altgermanistik in Halle / Saale | 2001 Alfred-Döblin-Förderpreis, 2003 Förderungspreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst I Stipendien u. a. Literarisches Colloquium Berlin (2003) und Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf (2004) | verschiedenen Veröffentlichungen in Antho-logien und Zeitschriften | erste Romanveröffentlichung "Rosa" (Deutsche Verlags-Anstalt München, 2002).
Heike Geißlers Texte behandeln in vielerlei Hinsicht die Thematik von Konstruktionen und Konzepten besonders in Bezugnahme auf deren Brüchigkeit. Im Projektstipendium im Künstlerhaus Lukas arbeitet sie mit dem Fotografen Adrian Sauer spartenübergreifend zusammen. Mittels der Vorlage eines ländlichen und Langsamkeit assoziierenden Raumes und dem Landelement Huhn als Fiktion und Faktum spüren sie Zwischenräume als Raum der Vagheit und Möglichkeit, als dennoch kommunikations-bestimmenden Raum auf.
Abbildung: Ausschnitt aus "Zwei. Ein Zwischenstopp im Hinterhalt"
  Catharina Gripenberg Helsinki / Finnland  
geboren 1977 in Jakobstad (Pietarsaari) Finnland | Studium der Literatur an der Universität Helsinki und Film an der Århus Universität | 1999 erste Gedichtsammlung "På diabilden är huvudet proppfullt av lycka" ("Auf dem Dia ist der Kopf vollgestopft vom Glück") | 2002 zweites Buch mit Lyrik ist "Ödemjuka belles lettres från en till en" ("Demütige belles lettres von einem zum anderem") | Stücke für Svenska Teatern in Helsinki | sie gehört zur schwedisch sprechenden Minderheit in Finnland und schreibt in Schwedisch | sie erhielt ein Stipendium des Finnischen Schriftstellerverbandes
Abbildung: "Traurige Geschichten vom Ende der Eisenbahn"
 
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