November

  Sophie Baginski  Greifswald  

Geboren 1981 in Bad Dürkheim | 2000 Otto-Dill-Preis für Bildende Kunst | 2000/01 Soltun Folkehøgskole, Evenskjer, Norwegen | seit 2002 Studium Kunst, Englisch und Norwegisch an der Universität Greifswald | 2003/04 DAAD Stipendium Studium Englisch und Kunst an der Lancaster University, England | mehrere Ausstellungsbeteiligungen, u. a. 2006 "Büchersendung"  (Toruń, Polen), 2006 "Medium bewegt", Koeppen-Haus Greifswald.

Sophie Baginski erhielt als Preis der "INSOMNALE" der Universität Greifswald einen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Lukas. Zur Zeit entstehen Arbeiten, die sich mit den kleinen Paradiesen auseinandersetzen, die Menschen sich schaffen.

Abbildung: Ausschnitt einer Grafik aus der Serie "Mikrokosmos"
  Tanja Dückers  Berlin  

Geboren 1968 in Berlin | Studium der Germanistik, Nordamerikanistik und Kunstgeschichte an der FU in Berlin | Journalistische Arbeiten für Zeitungen und Zeitschriften | lebt als freischaffende Autorin, Journalistin und Kunst-kritikerin in Berlin | zahlreiche Literaturpreise, u. a. 1. Preis der Polnischen Botschaft und des Polnischen Kulturinstituts (2004) sowie zahlreiche Auslandsstipendien, u. a. für Barcelona, Los Angeles, Prag, Kraków | Veröffentlichungen, u. a. "Spielzone" (Roman, Aufbau Verlag, 1999); "Café Brazil" (Erzählungen, Aufbau Verlag, 2001).

In Tanja Dückers letztem Roman "Himmelskörper" und ihrem Beitrag "Der Leuchtturmwärter" in der Anthologie "Stadt Land Krieg" beschäftigte sie sich sowohl mit den Residuen der Nazi-Ära, als auch speziell mit der Geschichte des Ostseeraums. Der Ostseeraum ist auch Schauplatz in ihrem neuen Romanprojekt "Prora 54'' 30'". Tanja Dückers erhielt ein Stipendium der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin.



Leseprobe: aus dem Roman "himmelskörper"
  Joanna Ekström  Stockholm  

Geboren 1979 in Stockholm / Schweden | 2004 bis 2006 Studium an der Schule für Kunst und Druckgrafik in Stockholm mit dem Schwerpunkt Druck-grafik | nach dem Abschluss bekam sie ein zweiwöchiges Stipendium im "Grafikens Hus" in Mariefred / Schweden | Ausstellungen: 2006 "Ich öffne mich für dich" Galerie Helle Knudsen in Stockholm, 2006 "Vogeljahr" Galerie Nordens Ijus in Stockholm | seit 2002 veröffentlicht sie Comics und Illustrationen im schwedischen Magazin "FEMKUL".

Joanna Ekström ist Gast innerhalb des Austauschprogramms mit dem "Grafikens Hus" in Mariefred. Sie schreibt selbst eigene Texte und nutzt diese für ihre Arbeiten, außerdem macht sie kleine Bücher und Collagen. Als Technik verwendet sie vor allem Buchdruck, Siebdruck und Radierung.

Abbildung: Ausschnitt aus der Collage "förort", 100 x 70 cm
  John Gerard  Rheinbach  

Geboren 1955 in Michigan | Studium am Kalamazoo College (Michigan, USA) und an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm Universität Bonn | Kurator der Sammlung Cranbook Academy of Art / Museum, Michigan, USA | 1984 Umzug nach Deutschland | lebt als freiberuflicher Künstler in Rheinbach bei Bonn | Tätigkeit als Dozent an der art didacta Innsbruck und der Alanus Hochschule Alfter.

John Gerards künstlerische Medien sind handgeschöpftes Papier und Papier-fasern. Durch Anwendung traditioneller und neuer künstlerischer Techniken, wie Malen mit Faserbrei, Papiergüsse, Einschließen von Materialien, bringt er Inhalt und Form schon im Papier zusammen. Oft arbeitet er zu Gedichten unterschiedlicher Lyriker. Neben den Künstlerbüchern, richtet sich sein Umgang mit Collagen und Objekten auf den freien papierkünstlerischen Bereich.

Abbildung: Ausschnitt aus dem Künstlerbuch "Mit Mozart durch die Woche" von Ottfried Zielke zu dem gleichnamigen Text von Uwe Warnke, Papierguss: John Gerard
  Anne Hahn  Magdeburg  

Geboren 1966 in Magdeburg | 1994 / 1995 Auslandsaufenthalt in Florenz | Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an der Humboldt-Universität in Berlin | zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen und Reportagen in Anthologien und Zeitschriften u. a. in der Welt, der tages-zeitung und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung | lebt und arbeitet in Berlin und Magdeburg | 2005 erschien ihr erster Roman "Dreizehn Sommer" im Schirmer Graf Verlag München und die Anthologie "Kanzlerinnen schwindelfrei" beim Transit Verlag Berlin.

Im Künstlerhaus Lukas schließt die Autorin ihre Novelle "Käsebiers Ausflug" ab und beginnt ein neues Romanprojekt unter dem Arbeitstitel "Flaches Land". Die Novelle beschäftigt sich mit dem Thema Gedächtnisverlust, während der Roman die Familiengeschichte dreier Frauen über drei Generationen darstel- len wird. Anne Hahn erhielt ein Stipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.



Leseprobe: aus der Novelle "Käsebiers Ausflug"
  Yuko Kaseki  Berlin  

Geboren 1962 in Chiba, Japan | arbeitet seit 1995 als freie Tänzerin, Choreo-grafin und Lehrerin in Berlin | 1995 Gründung der Company Cokaseki zusammen mit Marc Ates | Realisierung zahlreicher Produktionen mit Bildenden Künstlern und Musikern u. a. Tooboe, Kudan, all A lone, Ame to Ame, die in Europa, USA und Japan aufgeführt werden | zahlreiche Förde-rungen u. a. Hauptstadtkulturfond, Japan in Deutschland, Kulturaustausch vom Berliner Senat.

Yuko Kasekis Arbeiten basieren auf japanischem Butoh und westlicher Performance-Technik und verbinden dies zu einem klaren und bildhaften Bewegungstheater. Die Dringlichkeit der Existenz wird in tragischen Komödien beleuchtet und in dichten Zeit- und Raumchoreografien zu kaleidoskopartigen Geschichten gebündelt.

Abbildung: aus der Tanzperformance "all A lone"
  Erika Matsunami Berlin  

Geboren 1963 in Hiroshima, Japan | Studium von traditionellem japanischen Tanz | Studium der Bildhauerei am Hijiyama College | zahlreiche Preise für ihre Skulpturen | später Deutschstudium an der Universität von Wien und Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin | lebt als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Fotografie, Video und Performance in Berlin | Beteiligung an zahlreichen Projekten, Ausstellungen und Tanz / Bewegungsperformances u. a. 2005/2006 Performance "Deflection"  experimentelles Video.

"Die positiven Eigenschaften der Menschen, die ich im Theater Thikwa kennen gelernt habe, wollte ich auf der Bild- und Performance-Ebene darstellen. Durch das Medium Video kann ich so andere Menschen daran teilhaben lassen."

Abbildung: Standbild aus dem Video "Sensation of Motion in Time"
Seitenanfang