Juni

  Ina Abuschenko-Matwejewa – Berlin  

Geboren 1969 in Bernau | 1988 Studium der Germanistik, Kunstwissenschaft und Pädagogik an der Humboldt-Universität Berlin | 1991-96 Studium der Malerei und Grafik an der HfBK Dresden | 1999-2001 Studium am Institut für Kunst im Kontext, HdK Berlin | Stipendien und Preise u.a.: 1996 Förderpreis des Freundeskreises der Kunstakademie Dresden sowie Jahresstipendium der Akademie der Künste; 1999 Stipendium der Stiftung Kulturfond Berlin, Ahrenshoop; 2004 Stipendium Villa Serpentara, Olevano Romano, Italien | Ausstellungen u.a.: 1997 Museum of Contemporary Art:“Media Scape“ Zagreb, Kroatien; 1999 Rauminstallation „See-Raum“ im Künstlerhaus Lukas; 2002 und 2005 Werkstatt Junge Kunst, Akademie der Künste; 2006 Klak, Klangkunstfestival Kassel; Michael Martin Gallery, San Fransisco | lebt und arbeitet in Berlin 

Ina Abuschenko-Matwejewan lernte bei ihrem ersten Stipendienaufenthalt im Künstlerhaus Lukas ihren damaligen Mitstipendiaten Udo Dettmann kennen. Zwischen beiden entwickelte sich eine langjährige Freundschaft sowie ein fruchtbaren künstlerischer Austausch. Zurück an der Ostsee möchte sich Ina Abuschenko-Matwejew an  sich diesem Ort erneut aussetzen, malerisch und zeichnerisch, sich antreiben und inspirieren lassen, um gemeinsam mit Udo Dettmann eine farbige und installative Arbeit zu entwickeln. 

Abbildung: Ausschnitt aus der Installation „See-Raum“ im Künstlerhaus Lukas, 1999
  Steven Black – Leipzig  

Geboren 1973 in Melbourne/Australien │ 1992-1996 Studium der freien Kunst am Quennsland College of Art │ 1997-1999 Gaststudium in Kommunikations-design an der FH Würzburg │ 1999-2003 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig │ 2003-2005 Meisterschülerstudium in Leipzig │ Seit 2005 Doktorand der Philosophie Universität Leipzig │ Ausstellungen u.a.: 2004 Dresdner Bank, Leipzig; 2005 „Fresh Paint“, Lehmann Maupin New York; 2006 Gruppenausstellung, Galerie Alexandra Saheb Berlin │ Aus- zeichnungen: 2003 Rektoratspreis der Hochschule für Grafik und Buchkunst und Ars Lipsiensis Preis (Dresdner Bank)│ lebt und arbeitet in Leipzig

Kontinuierlich beschäftigt sich Steven Black mit der Darstellung von Figuren. Für ihn ist der Prozeß ein wesentlicher Teil seiner Arbeit. Seine Hauptaugen-merke sind auf die klassischen Genres wie Figur und Landschaft gelegt. Die Umgebung von Ahrenshoop wird Steven Black nutzen sich mit dem Genre – Landschaft – intensiver auseinander zu setzen. Dabei versucht er eine immanente Erneuerung der Gattung.

Abbildung: Ausschnitt aus: ohne Titel, Öl auf Leinwand, 2005
  Mane Hellenthal – Gersheim  


Geboren 1957 in Saarbrücken │ 1977-1980 Ausbildung zur Goldschmiedin │ 1990-1997 Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Saar-brücken │ 1999-2001 Aufbaustudium Künstlerisches Gestalten und Therapie an der Akademie der Bildenden Künste in München │ 2001-2003 Atelierleiterin in Luxembourg │ Seit 2003 tätig als freischaffende Künstlerin │ Stipendien u.a.: 2005 Atelierstipendium Gedok in Lübeck, 2006/2007 Stipendium des Saarlandes für Berlin, 2007 Künstlerdorf Schöppingen │ Ausstellungen u.a.: 1997 „Kunstszene Saar, Saarbrücken; 2001 Gruppen-ausstellung „Brise Glace“, Grenoble/Frankreich; 2002 Kulturfoyer Saarbrücken; Gruppen- ausstellung „Konradstrasse“, München; 2003 „136 Prägungen“, Kulturfoyer Saarbrücken; 2004 „4x13“ städtische Galerie Luxembourg; 2005 „Berge in Modefarben“, Orangerie Blieskastel; 2007 Installation „Schlafende Zöllner“ │ Auszeichnungen: Förderpreis der Stadt Saarbrücken │ lebt und arbeitet in Gersheim

Mane Hellenthal interessiert sich für Bilder des alltäglichen Lebens. Die ent-standenen Bilderzyklen versucht sie Mittels bestimmter Farblichkeit, bezeichnender Materialverarbeitung oder performistisch-rituellen Handlungen eine Struktur zu geben. So stehen Triviales, Bilder aus dem Weltgeschehen, Träu-me und Begebenheiten gleichberechtigt nebeneinander. Es entsteht eine Art Ikonographie des Alltags. Während ihres Aufenthaltes im Künstlerhaus Lukas möchte sie an der Arbeit „Provinzielle Bauwerke“ ortsbezogen weiterarbeiten.

Abbildung: Ausschnitt der Fotoinstallation „Schlafende Zöllner“, 2007
  Grit Kalies – Leipzig  

Geboren 1968 in Altentreptow (Mecklenburg) │ Studium der allgemeinen Chemie in Leipzig │ 1996-2001 Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig │ 2005 Habilitation an der Universität Leipzig im Bereich der Thermo-dynamik │ 2001-2006 Literaturredakteurin beim Leipzig-Almanach │ Veröf-fentlichungen u.a.: 2001 „Das und Märchen“, Hörbuch, Akzent Tonstudio; 2001 Theaterstück „Unklare Stellung“, Scheune Verlag, Dresden; 2003 Gedichtband „Mitlesebuch 71“, Aphaia Verlag, Berlin │ lebt und arbeitet in Leipzig

Grit Kalies setzt sich in ihren Gedichten mit einem geschärften und unver-klärten Blick der den Menschen umgebenden Landschaft und Liebe ausein-ander. In Ahrenshoop möchte sie die Arbeit an ihrem geplanten Gedichtband „Das in alle Winde“ fortsetzen.

Abbildung: Leseprobe aus dem Lyrikband „Das in alle Winde“ (Arbeitstitel)
  Matthias Lehmann – Dresden  

Geboren 1975 in Chemnitz │ 1997-2000 Ausbildung zum Steinmetz │ 2000-2005 Studium der Bildhauerei und andere künstlerische Medien an der Hoch-schule für Bildende Künste Dresden │ 2005 Meisterschülerstudium bei Monika Brandmeier │ Seit 2005 als freischaffender Künstler tätig │ Seit 2006 Mitglied bei [doppel d] ev. und Junge Kunst aus Dresden │ 2004-05 Erasmus-stipendium an der Facultade de Belas Artes in Porto/Portugal│ Ausstellungen u.a.: 2004 „Heimatwechsel“, Phönixhalle Dortmund; 2005 „dimension wald2“, HfBK Dresden; 2006 „Kunstrasen 2006“, Stadtmuseum Halle/Saale; 2006 „Nord Art 06“, KIC GmbH Rendsburg; 2006 „urban absudities“, Galerie KUNST RAUM MATO Offenbach/Main│ Auszeichnung: 2004 Preisträger Symposium Steinbruch Wehlen │ lebt und arbeitet in Dresden

Die Antriebsfeder für Matthias Lehmanns Arbeiten ist seine ausgeprägte dreidimensionale Phantasie, die er durch sein Bildhauerstudium erlernte. Mit dem Einsatz unterschiedlicher Medien wie Video oder Installation überwindet er die statische Plastizität seiner Skulpturen und setzt sie in einen neuen Zusammenhang .Dieser Vorgang führt dazu, daß Matthias Lehmann Lücken der menschlichen Wahrnehmung sichtbar macht. In Ahrenshoop möchte er sich eingehender mit dem Medium des Videoloops und dem Bildraum der Fotografie beschäftigen.

Abbildung: „CO²“, temporäre Installation, roter Lack auf Kiefernstämmen, 50 x 60 x 100 m, 2007
UNTERWEGS IM JUNI
Im Rahmen unseres Austauschprogramms erhielt Antje Wagner ein einmonatiges Arbeitsstipendium für das Baltic Centre for Writers and Translators in Visby/ Gotland.
  Antje Wagner - Prosa  

Geboren 1974 in Wittenberg | Studium der deutschen und amerikanischen Lit-eraturwissenschaften in Potsdam und Manchester | seit 1999 freie Autorin | Stipendien und Auszeichnungen u.a.: 2007 Künstlerhaus Schloss Wiepers-dorf, 2006 Erfurter Stadtschreiber-Literaturpreis, 2005 Stipendiatin des Euro-päischen Schriftsteller- und Übersetzerzentrums Athen, 2004 Klagenfurter Literaturkurs | Veröffentlichungen u.a.: "Ein Zimmer im Briefumschlag. Liebesbriefe aus Erfurt", 2006, Verlag Thüringer Allgemeine; "Hinter dem Schlaf", Roman, 2005 und "Mottenlicht", Erzählungen, 2003 beide Kiepen-heuer & Witsch, "Die Gärten bist du", Erzählungen, 2003, Querverlag sowie zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Sammelbänden | lebt und arbeitet in Potsdam

Antje Wagner erzählt in ihren Texten von den Abgründen, die im Alltäglichen lauern. Die Zeit ihres Arbeitsaufenthaltes in Visby möchte Antje Wagner nutzen, um weiter an ihrem neuen Roman zu schreiben, der zu einem großen Teil in Schweden spielen wird.

Abbildung: Leseprobe aus dem Romanprojekt „Halbreich“ (Arbeitstitel)
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