Mai

  Michael Bach Stuttgart  

Geboren 1958 in Worms | ab 1978 Cellostudium in Frankfurt bei Gerhard Mantel und in Köln bei Boris Pergamenschikow | seit Ende der 80er Jahre eigene Kompositionen und Zusammenarbeiten mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Nikolaus A. Huber und Isang Yun | 1990 Entwickelung des BACH.Bogen | Auszeichnungen u.a. Record Academy Prize, Japan; Millen-nium Preis für Komposition Würzburg; Kranichsteiner Musikpreis, Darmstadt | 1991 innovative Buchveröffentlichung „Fingerboards and Overtones“ | zahl-reiche Rundfunk- und TV-Aufnahmen sowie Aufführungen u.a. in Portugal, USA, Schweiz, Südkorea, Mexiko, Finnland, Frankreich und Deutschland | lebt und arbeitet in Stuttgart  

Michael Bach ist Komponist und Cellist. Sein eigens von ihm entwickelter BACH.Bogen, ein Rundbogen, der das mehrstimmige Spiel am Streichinstru-ment ermöglicht, prägt seine Kompositionen für Streicher. Allerdings hat er auch unzählige Kompositionen für Gesang, Orchester und Ensembles ge-schrieben. Oft arbeitet er mit Renate Hoffleit zusammen, die seine Kompo-sitionen mit visuellen Installationen unterstützt. 

Abbildung: Notenblatt aus „John Cage - ONe13“, für Violoncello mit Rundbogen, 1992
  Susanne Britz Berlin  

Geboren 1974 in Neuwied | 1993 Studium der Philosophie und der Chemie an der Johannes Gutenberg Universität Mainz|1995 Studium der Bildenden Kunst an der Johannes Gutenberg Universität Mainz; Fotografie bei Prof. Dr. Vladimir Spacek und Zeichnung bei Prof. Dieter Brembs | 1997-99  |  2001 1. Staatsexamen in Bildender Kunst und Philosophie | 2004 Museumspädagogin am Landesmuseum in Wiesbaden | Stipendien u.a. 2002 Künstlerhaus Schloß Balmoral in Bad Ems; 2006 Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf; 2007 Stipen-dium Galerie Michal, Ostrava, Tschechien | Ausstellungen u.a. 2002 „Grafi-nnova“, Ostrobothnian Museum, Vaasa, Finnland; 2003 Ausstellung zum Emy - Roeder - Preis, Wilhelm -Hack - Museum, Ludwigshafen; 2006 "urban biotic project", Interaktive Installation, Kulturnetzwerk Neukölln, Berlin | lebt und arbeitet in Berlin.

Susanne Britz arbeitet an verschiedenen Ausdrucksformen der Zeichnung und kombiniert diese mit Installationen und Fotografie. So projiziert sie zum Beispiel Zeichnungen oder Fotos an eine Wand und bearbeitet diese dann mit zeichnerischen Mitteln. Dabei vernetzen sich die verschiedenen Raum- und Bedeutungsebenen.

Abbildung: Ausschnitt einer digitalen Zeichnung aus der Serie: „targets I - III“, Digitalprint, je 70 x 110 cm, 2004
  Oleg Gluschkin Kaliningrad  

Geboren 1937 in Velikie Luki, Russland | 1960 Abschluss an der Schiffbauerschule in Leningrad | während des Studiums Mitherausgeber des Studentenblattes „Sigma“ | 1962 Veröffentlichung erster Geschichten | Seit 1985 Mit-glied in der Union russischer Schriftsteller | 1985-90 Leiter der Youth Literary Association „Parus“ | 1991 Gründer der Literaturzeitschrift „Zapad Rossii“ ; bis 1996 Mitherausgeber | 1996-97 verschiedene Lehraufträge an Schulen sowie Organisation von Literatur-wettbewerben | Auszeichnungen u.a.: Inspiration Award für das Buch „Ways of Ferries“; Recognition Award für den Roman „Saul and David“ | zur Zeit Leiter der literarischen Vereinigung der Baltic Fleet, Vorsitzender der Autorenorganisation und redaktionelles Mitglied bei verschiedenen Zeitschriften | lebt und arbeitet in Kaliningrad.

Oleg Gluschkins Arbeit ist fest verwurzelt in seiner russischen Heimat. Die historische Geschichte Russlands findet sich immer wieder in seinen Texten. Sein Schaffen ist zudem geprägt von seiner Vergangenheit, die er viel auf See verbrachte. Oleg Gluschkin engagiert sich in vielen literarischen Jugendorganisationen und veröffentlichte in vielen Zeitschriften seine Werke. Insgesamt erschienen von ihm 15 Prosa Bücher. 

Abbildung: Seite aus dem Buch „Reise nach Ostpreußen“ Leseprobe aus dem Text „Zuneigung“, 2004
  Mia Hochrein Kassel  

Geboren 1955 in Münnerstadt | 1975-76 Soziologiestudium, Universität München | 1976-94 Ausbildung zur Keramikmeisterin, Aufbau und Betrieb einer Werkstatt | 1994-2000 Studium der freien Kunst, Kunsthochschule Kassel | 2000-01 Meisterschülerin bei Prof. Ralf Busz | 2001-05 Studium der Visuellen Kommunikation, Kunsthochschule Kassel | 2001-07 Dozentin an der Akademie für Gestaltung, Würzburg | 2006-07 Lehrauftrag an der Kunst-hochschule Kassel | Stipendien u.a. 1982/1983 Stipendium der Dannerstift-ung, München; 2006 Arbeitsstipendium Uppsala, Schweden; 2007 Moldau-stipendium in Cesky Krumlov, Tschechien | Auszeichnungen u.a. 2000 Preis RhönSalon 2000, Kleinsassen; 2005 Prämiierung des Künstlerbuches „Orte“, Stiftung Buchkunst; 2006 Auszeichnung im Wettbewerb :output09 | lebt und arbeitet in Kassel.

Mia Hochrein beschäftigt sich in ihrer Arbeit, die sowohl Buchkunst sowie Installationen beinhaltet, mit Fundstücken. Alltägliche weggeworfene Gegenstände bringt sie in Beziehung und flößt ihnen eine neue Identität ein. Simple Dinge wie Einkaufstüten werden ein Szene gesetzt und es ergeben sich neue Bedeutungszusammenhänge, sowie Interpretationsansätze bezüglich Herkunft, Beziehung und Nutzen dieser Gegenstände. In Ahrenshoop möchte Mia Hochrein ebenfalls mit Fundstücken, angeschwemmten Strandgut arbeiten.

Abbildung: Ausschnitt aus „Orte“, Buch, Sieb- und Buchdruck, 2005
  Erik Trigger Olesen  Esbjerg/Dänemark  

Geboren 1960 in Esbjerg/ Dänemark │ Stipendien u.a.: 2000 Stipendium von Aage Broderson og Hustru; 2003 Stipendium von Poul Sørensen in der Sparte „Poeten“; 2004 Stipendium von Martin Jensen og Hustru in der Sparte „Writer“ │ 1996 Teilnahme an den „Struga Gedichtabenden“ in Mazedonien; 1998 Teilnahme an dem „VIII. Internationalen Poesie Festival“ in Kolumbien/ Südamerika; │ Veröffentlichungen u.a.: 1991 Gedichtband „Asfaltbark“; 1994 Gedichtband „Helvedeshunden“; 1998 „Pestskibet“; 2002 Bilderbuch „Måneelevatoren“; 2004 Bilderbuch „Rimfiskeremser“ │ lebt und arbeitet in Esbjerg
Erik Trigger Olesen möchte während seines Aufenthaltes im Künstlerhaus Lukas an neuen Manuskripten arbeiten, zum einen neue Gedichte unter dem Titel : 8 (Acht) und zum anderen ein Schauspiel über den berühmten dänischen Schriftsteller Henrik Stangerup.


Abbildung: Seite aus dem Gedichtband: „PESTSKIBET“, 1998
  Torsten Ruehle Berlin  

Geboren 1975 in Dresden |1994-99 Studium in Dresden und Hamburg (Assessor) |1998 Mitbegründer der kunstgesellschaft eiland | 2001-04 Chef der galerie oran für Gegenwartskunst in Dresden | 2003-05 Extrastudium bei Prof. Arno Rink, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig | 2004-06 Extra-studium bei Prof. Hanns Schimansky, Kunsthochschule Berlin | 2005 Artist in Residence, Backfabrik Berlin | 2006 Kunstpreis Caritas | Ausstel-lungen u.a. 2001 Die Blüten der Zeit, Zeughaus, Hamburg; 2003 Economy and Ecstasy, Raab Galerie, Berlin; 2004 Sieben Stunden Malerei, Galerie Lang, Wien; 2006 Cologne Fine Art, Köln; 2007 Deutsche Botschaft, Rom; Galerie Kasten, Mannheim | lebt und arbeitet in Berlin

Torsten Ruehle beschäftigt sich hauptsächlich mit der Malerei. Zudem entstehen Grafik, Video- und Rauminstallationen, Objekte, elektronische Musik und Texte. Seine Malerei wird von Emil Otto Nardorff folgendermaßen beschrieben: „Ruehles Bilder sind klassisch, schnörkellos – dabei in ihrer Geradlinigkeit nicht kühl oder glatt, sondern überraschend anrührend geben sie dem , der sich einlässt, das Gefühl elegischer Bewegtheit, zeigen Witz, Lebenslust und Charme.[…] Bilder wie Leidenschaft.“.

Abbildung: Ausschnitt aus „Rennbahn“, Öl auf Jute, 50 x 87, 2003
  Christa Schuenke Berlin  

Geboren 1948 in Weimar | Studium Englisch und Französisch in Leipzig und Philosophie in Berlin mit Abschluß als Dipl. Phil. | 1977 erste Übersetzungen | ab 1981 hauptberuflich Übersetzerin aus dem Englischen | Leitete 10 Jahre Seminare an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf | 2001-03 Vorstand des Übersetzerverbandes (VdÜ) | seit 2004 Mitglied des P.E.N. | Preise u.a. 1997 Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis; 2003 Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW | Stipendien u.a. 1990/98 Arbeitsstipendium des BCLT, Norwich, England; 2002/03/04/06 Arbeitsstipendium des Deutschen Über-setzerfonds | lebt und arbeitet in Berlin

Christa Schuenke hat in ihren 30 Berufsjahren circa 130 Bücher aus dem Englischen in Deutsche übersetzt darunter u.a. Lyrik von William Shakespeare, John Donne, Alexander Pope, „The Raven“ von Edgar Allen Poe und weitere. Dazu übersetzte sie Klassiker wie Jonathan Swifts „Gulliver´s Travels“, Hermann Melvilles „The Confidence-Man“ und „Pierre. His Ambiguities“ sowie Romane von John Banville. Zurzeit arbeitet sie an der Übersetzung von Benjamin Blacks „The Silver Swan“ und Kurzgeschichten von Francis Scott Fitzgerald.

Abbildung: Leseprobe der Übersetzung von : Mark Z. Danielewski „Das Haus - House of Leaves“, 2007
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