November

  Lothar Böhme – Berlin – Ehrengast  

Geboren 1938 in Berlin | 1957-1961 Grafikstudium an der Meisterschule für das Kunsthandwerk Berlin-Charlottenburg | 1976-1990 Lehrtätigkeit im Otto-Nagel-Haus Berlin | Preise u.a.: 1992 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin, 1994 Fred-Thieler-Preis für Malerei der Berlinischen Galerie, 2006 Gerhard-Altenbourg-Preis | 1994 Mitglied er Akademie der Künste Berlin | Ausstellungen u.a.: 1978 Leonhardi-Museum Dresden; 1988 Galerie im Alten Museum, Berlin; 1991 Museum der bildenden Künste, Leipzig; 1993 National-galerie, Berlin; 1994 Berlinische Galerie Berlin; 1997 Städtisches Museum, Mühlheim/Ruhr; 2003 Bundeskanzleramt Berlin; 2007 Lindenau-Museum Altenberg | zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Besitz u.a.: Nationalgalerie Berlin; Märkisches Museum, Berlin; Berlinische Galerie; Galerie Neue Meister, Dresden; Kunstsammlung der Akademie der Künste, Berlin; Sammlung Ludwig, Aachen; Staatliche Kunstsammlung Moritzburg, Halle | lebt und arbeitet in Berlin

Lothar Böhmes Malerei lebt ohne literarische Verhüllungen. Neben Stillleben und Landschaften fokussiert er Frauengestalten im Kontext der Einsamkeit. Dem Motiv des Einzelaktes widmet sich Lothar Böhme seit fast einem halben Jahrhundert. In immer neuen Formulierungen, als Sitzende, Stehende oder Liegende findet die menschliche Figur sich in seinem Schaffen wieder.

Abbildung: Ausschnitt aus „Stehender Akt“, Öl auf Holz, 2003
  Zaneta Jasaityte – Šiauliai  

Geboren 1980 in Šiauliai / Litauen | 1999-2004 Kunststudium, Bachelor Degree, an der Šiauliai University | 2002-2003 Erasmus-Studentin an der ESAD Design School in Porto/ Portugal | 2006-2007 Grafikstudium, Master Degree, an der Šiauliai University | Ausstellungen u.a.: 2004 Fotoausstellung „NATO“, Šiauliai photography museum; 2006 Graphic Beinale „Now art is now future“, Animation „Dreaming“, Klaipeda art gallery; 2007/2009 Jeune Creation Europeenne exhibition: Frankreich, Litauen, Österreich, Italien, Spanien und Portugal; 2007 Festival „Virus“, Modekollektion „Mumiai“, Šiauliai culture centre | lebt und arbeitet in Šiauliai

Zaneta Jasaityte künstlerisches Schaffen umfasst die Bereiche Grafik, Malerei, Illustration und Fotografie sowie Textil- und Modedesign. Zaneta Jasaityte ist im Rahmen unseres Austauschprogramms für ein einmonatiges Arbeitsstipendium zu Gast im Künstlerhaus Lukas.

Abbildung: „Magistrantai 064“, Grafik, 2007
  Susanne Nickel – Halle  

Geboren 1967 in Schmalkalden | 1989-1991 Ausbildung zur Buchbinderin | 1991-1996 Studium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebich-enstein in Halle, Fachgebiet Malerei / Buch | Gründung der Buchkünstlergrup-pe á3 | seit 1997 freischaffende Künstlerin in Halle | Ausstellungen u.a.: 2003 Galerie Neues Theater Halle, 2004 National Libary of Estonia, 2005 Neues Kunsthaus Ahrenshoop, 2006 Toyota Municipal Museum of Art Japan, 2007 Public Libary San Francisco | Preise und Stipendien u.a.: 2005 Kunstpreis des Förderkreises Neues Kunsthaus Ahrenshoop, 2006 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen Anhalt | Arbeiten in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen u. a.: Museum of Modern Art, New York; Biblio-theque Nationale Luxemburg; Deutsches Literaturarchiv; Germanisches Nationalmuseum Nürnberg | lebt und arbeitet in Halle/Saale

Susanne Nickels möchte sich während ihres Aufenthaltes im Künstlerhaus Lukas mit den Gedichten Hertha Kräftners auseinandersetzen und ihre Empfindungen, gestalterischen Formen und Ausdrücke in Form eines Künstlerbuches schaffen. Hertha Kräftner galt als Wunderkind in der Wiener Literaturszene Ende der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts. 

Abbildung: Ausschnitt aus „Metha-Morphosen“, Künstlerbuch, Collagen, Malerei, 2005
  Marlies Nittka – Bremen  

Geboren 1969 in Lübeck | 1995-98 Studium der Kunsttherapie und -pädagogik an der FH Ottersberg | 2000-06 Studium der Freien Kunst und Meisterschüler-in an der Hochschule für Künste Bremen | Stipendien u.a.: 2007 Dänemark-Stipendium des BBK-Bremen | Ausstellungen u.a.: 1990 Jahresschau Lübeck-er Künstler; 2000 Werner-Kühl-Stiftung, Syke; 2003 Galerie Art 99, Worps-wede; 2004 und 2007 Galerie Bismarck, Bremen; 2006 swb-Bremerhaven „Kunst und Energie“; 2007 BBK, Bremen, „Die dunkle Seite“ | lebt und arbeitet in Bremen

Marlies Nittka befindet sich in ihrer Arbeit fortwährend auf einer fotograf-ischen Spurensuche, um sich auf Fotos ihrer Umgebung Anregungen für neue Bildideen zu holen. Neue Umgebungen und Landschaftseindrücke stimulieren sie in ihrer Arbeit und regen sie an zu neuen Bildräumen, neuen Formen und Farbigkeiten.

Abbildung: Ausschnitt aus ohne Titel, Ölfarbe, Graphit und Wachs auf Papier, 2005/06
  Stefanie Riech – Greifswald  

geboren 1982 in Berlin | 2002 Studium Lehramt an Gymnasien Biologie und Mathematik, Potsdam | 2002–2008 Studium Lehramt an Gymnasien Kunst und Biologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald | 2004/05 Auslands-semester in Paris | Auszeichnungen u.a.: 1. Preisträger HP Preis, Köln; 1. Preis beim Insomnale Wettbewerb des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Universität Greifswald; Preisträgerin Deutscher Jugendfotopreis, Köln | Ausstellungen u.a.: 2005 "Distances - eine multimediale Inszenierung", Rostock/ Greifswald; 2007 „Zwei nach Sieben“, Grüne Kehle Rüdersdorf; 2008 Grafiken und Künstlerbücher-Studierende des CDF-Instituts, Lessing Haus Berlin sowie Photokina Köln | lebt uns arbeitet in Greifswald

Stefanie Riech beschäftigte sich während ihres Studiums intensiv mit Illustration und Fotografie. Besonders die Fotografie ist für sie ein geeignetes künstlerisches Mittel, um Momente festzuhalten, Dinge zu inszenieren und Bilder aus ihrem Kopf darzustellen.

Abbildung: Ausschnitt der Fotografie "Nora", 2008
  Matthias Schamp – Bochum/Essen  

geboren 1964 in Krefeld | 1982-1991 Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Ruhr-Uni-Bochum | 1991-1996 Herausgeber der „NON (+) Ultra, Zeitschrift für syntaktische Konfusion“ | Konzeption und Organisation von Symposien und Projekten u.a. für das Kunsthaus Essen, Künstlerhaus Dortmund, City-Management Mönchengladbach und Museum Bochum | 2003 Lehrauftrag an der Bauhaus-Universität Weimar | Stipendien u.a.: 2000 Artist in Residence, Northern Gallery for Contemporary Art, Sunderland GB; 2001-2002 Kunstkäfigstipendium der Sutter-Gruppe, Essen; 2006-07 Transfer-Stipendium des Landes NRW, 2007 Stipendium Willisau, Schweiz | zahlreiche Aktionen und Ausstellungen in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Finnland, den Niederlanden und der Schweiz sowie die Veröffentlichung von Künstlerbüchern, Katalogen, einem Hörspiel und Roman | lebt und arbeitet in Bochum und Essen

Matthias Schamp überrascht mit unkonventionellen, provozierenden oder erheiternden Perspektiven auf die uns vertraute Welt. So ist Matthias Schamp zum Beispiel Ampelperformer, mit beständigem Umschalten als Passion. Dies nennt er Kontext-Hopping.


  Judith Zander – Leipzig  

Geboren 1980 in Anklam | Studium der Germanistik, Anglistik sowie Mittlere und Neuere Geschichet an der Universität Greifswald | 2001 mehrmonatiger Aufenthalt in Finnland | 2002 - 2006 Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig in den Fächern Lyrik und Prosa | Preise u.a.: 2007 Lyrik-Preis des internationalen Literaturwettbewerbes „open-mike“ | Veröffentlichungen u.a. in edit Nr. 35 (2004), Manuskripte (2006), Das Gedicht Bd. 14 (2006), Tippgemeinschaft (2003, 2005), Bibliothek deutschsprachiger Gedichte (2003, 2006) | lebt und arbeitet in Leipzig

Judith Zander arbeitet derzeit an einem Gedichtband, an Übersetzungen der amerikanischen Lyrikerin Sylvia Plath. Während ihres Aufenthalts im Künst-lerhaus Lukas möchte sie sich hauptsächlich ihrem neuen Romanprojekt widmen.

Abbildung: Leseprobe:„oder tau“, Gedicht, 2007
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