April

  Ines Doleschal - Berlin  

1972 in Waiblingen bei Stuttgart geboren | 1992 – 1995 Kunstgeschichte- und Englischstudium, Uni Tübingen | 1995-1996 Kunst- und Kunstgeschichtestu- dium, Goldsmiths’ College London | 1996-2001 Studium der Freien Kunst und Kunsterziehung, Kunstakademie Münster (Dipl./Staatsexamen) | 1999 Förder-stipendium der Kunstakademie Münster, Arbeitsaufenthalt in Paris | 2001- 2004 Postgraduiertenstudium „Kunst im Kontext“, UdK Berlin (M.A.) | 2007 Künstlerförderung der Agnes Straub und Käthe Dorsch-Stiftung Berlin | 2009 Aufenthaltsstipendium des Kunstvereins Frankfurt Oder | lebt und arbeitet in Berlin | seit 2007 Galerievertretungen Galerie Greulich, Frankfurt/Main und Galerie Epikur, Wuppertal; zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland | Ausstellungen u.a.: 1998 "Wie das Leben spielt", Hochschule für Musik Detmold/Münster; 2003 "bleiben und gehen", ARD-Hauptstadtstudio Berlin; 2010 "Vielfältig. Grenzenlos. Eins", Galerie Berlin Art Projects, Berlin | Preise/Stipendien u.a.: 1999 Förderstipendium der Kunstakademie Münster, Arbeitsaufenthalt in Paris; 2007 Käthe Dorsch und Agnes Straub-Stipendium; 2011 Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas, gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern | Publikationen u.a.: Differenzen - Udo Scheel und seine Schüler, Museum Abtei Liesborn und Kunstakademie Münster (Hrsg.), Bönen, 2000; stadtHausRAUM, Ines Doleschal + Cécile Dupaquier; Städtische Galerie Ostfildern (Hrsg.), Berlin, 2009; Plotting the City - Ines Doleschal, Malerei; Galerie Andreas Greulich (Hrsg.), Frankfurt Main, 2009  

Das Raumerlebnis fasziniert Ines Doleschal seit vielen Jahren: neben reprä-sentativer zeitgenössischer Architektur im urbanen Umfeld großer Städte wie Wien, London, Paris und Berlin interessieren sie auch zunehmend Raum in intimeren Dimensionen. Menschliche Behausungen, die mehr oder weniger funktional scheinen, aber auch organische, gewachsene Gebilde, die nur noch entfernt mit einer architektonischen Hülle zu tun haben, gehören zu den Bildgegenständen ihrer aktuellen Malerei. 
Formal ist ihr der Dialog von festen Formen und offenen Bildpartien wichtig, da sie insbesondere auch die „Leerstellen“ einer Architektur und ihre Relation zur städtischen oder landschaftlichen Umgebung wahrnimmt und reflektiert.


Abbildung: Ausschnitt aus „Stadt Haus Raum“ Acryl auf Leinwand, 2008

  Cornelia Groß - Berlin  

geboren 1973 in Berlin | 1989 - 1991 Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin – Weißensee | 1990 - 1991 Ausbildung im Beruf Maler und Lackierer in Berlin – Köpenick | 1991 - 1995 Fachschule für Werbung und Gestaltung, Berlin (Kommunikationsdesign) | 1995 - 2001 Burg Giebichenstein, Hoch- schule für Kunst und Design, Halle/Diplom für bildende Künste (Malerei/Grafik) | 2001 - 2003 Aufbau- und Graduiertenstudium Burg Giebichenstein, Hoch- schule für Kunst und Design, Halle | Preise: 1999 Preisträger/Zanders Inter-nationaler Designwettbewerb "BOOK OF SILK" | Ausstellungen u.a.: 1999- 2008 Frankfurter Buchmesse; 1999 MDR Leipzig, Kulturhaus ZANDERS Bergisch Gladbach/ „Book of Silk Exhibition Tour 99“: Berlin, Mailand, Mün- chen, Hamburg, Paris, den Haag, London, Frankfurt, Bern, Museum Schloss Köthen, Messegelände Leipzig/Zukunftskonferenz Mitteldeutschland; 2002- 2006 Neues Kunsthaus Ahrenshoop; 2008 Kunstverein Leipzig, Galerie Hollar Prag, Kunst und Kultur zu Hohenschau e.V.; 2009 Galerie Bernau, Maerzga- lerie Leipzig, Galerie Bernau, Nes artist residency Island, Neues Kunsthaus Ahrenshoop, Frankfurter Buchmesse, Prenzlauer Berg Museum Berlin | Publikationen u.a.: Book of Silk, Selected works from the Zanders Internatio- nal Design Contest, Mainz, 1999; Das Künstlerbuch, EDITION HOHES UFER AHRENSHOOP, Neues Kunsthaus Ahrenshoop, 2003; Kunsttück Ahrenshoop, Hinstorff Rostock 2004; Geschichte in Landschaften, EDITION HOHES UFER AHRENSHOOP, Neues Kunsthaus Ahrenshoop, Deutsch-Russisches Haus, Kaliningrad, Künstlerhaus Lukas der Stiftung Kulturfonds 2004; Verstecke, EDITION HOHES UFER AHRENSHOOP, Neues Kunsthaus Ahrenshoop, Künstlerhaus Lukas 2006

Cornelia Groß’ momentanes Projekt versteht sich als ein Beitrag zur Reali-sation des Austauschs der Kulturen im Bereich der Künste. Das besondere dabei besteht darin, dass zunächst auf dem Gebiet der Gestaltung von Malbüchern- Kommunikation und Kooperation von jeweils zwei Künstlern unterschiedlicher nationaler Herkunft in einer solchen Weise realisiert werden, dass sie gemeinsam an einem Bild, seiner Ideenfindung und deren Ausführung, arbeiten. Das faszinierende Phänomen sind die zunehmenden Tendenzen der massenhaften Euphorisierung in einer Zeit vielfältiger Krisen. Dieses Phänomen umfasst für mich vor allem Aspekte der weltweiten Zerstörung durch Kriege und Umweltvernichtung, aber auch Aspekte der gleichzeitig medial verbreiteten verlogenen Illusionen von heiler Welt. Ihre Arbeitsweise ist assoziativ und zeigt häufig eine verletzte, nicht mehr ganz zusammen passende, aus den Fugen geratene Welt. Da gibt es mosaikartige Gebilde, die ein Nebeneinander von Welten zeigen, auch das Disparate, das Nicht-zusammen-Gehörende, welches nicht kaschiert ist, sondern wie an Fäden noch gerade zusammen hält. So, als gäbe es noch eine Chance, als wäre Erste Hilfe noch möglich. Cornelia Groß möchte Gedanken in viele Richtungen bildnerisch erproben und zeigen, wie die Beschäftigung auch mit dem Deprimierenden zu einer neuen Heiterkeit führen kann.

Abbildung: Ausschnitt aus dem Zyklus „Es fehlt noch der Kaktus“ Mischtechnik, 2007

  Ellisif Hals - Malmö/Schweden  

1981 in Molde/Norwegen geboren | 2000-2001 Romerike folkehøgskole | 2001 Exphil, University of Bergen | 2003-2006 Bachelor in Grafik, Oslo Nationale Akademie für Kunst | Einzelausstellungen: 2005 Mitt og ditt, Galerie Seil- duken, Oslo; 2008 Tegnerforbundet, Oslo; 2010 Møre og Romsdal Kunstner, senter, Molde; 2010 Oslo Kunstforening, Oslo | Gruppenausstellungen u.a.: 2008 Without end no state of drawingness, Galleri Gann Sandnes; 2010 Exposition de residentes graveurs, Cité International des Arts Paris | Stipendien: DnB Nor Stipendium für junge Norwegische Künstler 2008; NBK Stipendium 2009 und 2010  

Elisif Hals arbeitet mit Kaltnadelradierungen und anderen grundlegenden Drucktechniken, als Basis um Skulpturen und Bilder herzustellen. In einer permanenten Zusammenarbeit mit Susanne Skeide entwirft sie Installationen, die aus einer Masse bedruckten Materials entstehen. In ihrer Einzelarbeit, will sie Ausschnitte aus einem Kupferdruck verwenden. Diese Teile sollen ein Bild ergeben. Den Rand des Bildes kreiert sie aus einem weiteren Kupferdruck, den sie vorher in mehrere Teile zerlegt.

Abbildung: Ausschnitt aus „Stones“ 2010

  Andrius Miežis - Kretiga/Litauen  

geboren 1970 in Vilnius | 1988 - 1989 Darsteller / Dekorateur im Nationalen Drama Theater in Vilnius | seit 1992 Teilnahme an 40 Einzel- und Gruppen-ausstellungen in Litauen, Russland, Dänemark, Finnland, Irland, Deutschland und Italien u.a.: 1992: Einzelausstellungen u.a. in der Galerie „Architects House“, Kaunas (Litauen) | 2009 „Minor mythological bullyng“, Klaipede Art Exhibition Hall | 2010 Gruppenausstellung „3+1“, Klaipeda Art Exhibition Hall | 2010 Gruppenausstellung im Nationalen Drama Theater Vilnius |  lebt und arbeitet in Kretinga/Litauen.

Man könnte sich fragt, was Andrius Miezis’ Werke so effektiv, attraktiv und populär macht? In erster Linie sind sie merkwürdig aber verständlich. Das bedeutet, dass wenn man sie sich genau betrachtet, man ganz genau die Begrenzungen der Farben und Schatten, die Konturen der geometrischen Formen und Objekte erkennen kann. Dennoch gehört der Gehalt seiner Werke zu den typischen tiefgründigen Denkweisen, der ihnen erlaubt zu einer ironischen Schönheit heranzuwachsen. Aus der ersten Sichtweise mögen die Bilder des Künstlers lebhaft wirken, voller „Kindlichkeit“. Blumen, Früchte, Wassertropfen und maskierte Gesichter aus exotischen Regionen….Wie ein Abdruck der Realität. Gemalt mit klaren, transparente Tönen, so dass die Farben durchsichtig wirken. Andrius Miezis hat die Absicht dem Betrachter seine surrealistischen Fantasien näher zu bringen. 

Abbildung: Ausschnitt aus „Sėsli piligrimystė“ Öl auf Leinwand, 2005

  Maria F. Scaroni - Berlin  

geboren 1978 in Gardone/Italien | 2003-2006 Ecole Nationale Supérieure des Arts Dècoratifs deParis | 2001-2006 Ecole Nationale Supèrieure d’Arts de Cergy | 2007-2010 „Vision Forum“ Linköping Sweden University | 2010 Goldrausch Kunstlerinnenproject Berlin | Aufführungen u.a.: 2005 Volume 1,2 La Générale de Belleville, Mouvement-Parade pour un oiseau, Paris; 2006 Shanghai Trend, Biennale Off de Shanghai, China; 2007 Private parts: le Hula-Hoop c’est dur pour tout le monde - museée Glomskan – Norrköping – Suede; 2009 Jeune Creation: De la ciboulette dans la maison cräne, Le 104, Paris; 2010 Dynasty, installation et performances, ARC et Palais de Tokyo, Paris | Publikationen u.a.:(Anti)realism – catalogue d’exposition – Linkopping university, 2008; Kallat <<yelling song for Pierrot>> for Karina Bisch, 2010  

Der Inhalt des neues Projektes Maria Scaronis ist sich einen Körper, der voller Arbeit steckt auszusuchen, der von einem bekannten Performance/bildenden Künstler erschaffen wurde, bei welchem der Hauptaugenmerk der weibliche Körper und seine besonderen Kräfte sind. Maria Scaroni will die körperliche Beschaffenheit untersuchen die sich durch eine gewisse Zeitspanne oder Isolierung entwickelt. Dazu zählen fasten, Taubheit, Meditation, Ruhe, andauernde Aktivitäten innerhalb und außerhalb einer Raumsituation.

Abbildung: Foto aus der Tanzperformance „The State of Things“, 2010

  Ina Strelow - Berlin  

1958 in Berlin geboren | 1993 Diplom am Literaturinstitut der Universität Leipzig | seit 1991 Veröffentlichungen von Lyrik und Prosatexten | seit 1993 Arbeit an Theaterstücken und Hörspielen | seit 2006 Arbeit an Rundfunk-Features | lebt und arbeitet in Berlin Stipendien und Wettbewerbe u.a.: 1999 Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin, Aufent-haltsstipendium in Schloss Wiepersdorf | 2003 Stiftung Kulturfonds, Arbeits-stipendium | 2004 Stiftung Kulturfonds, Arbeitsstipendium | 2006 Teilnahme am 30. Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt Veröffentlichungen u.a.: 2003 „Rache unterm Rock“, Erzählung, ins Polnische übersetzt für Literatur- und Kunstzeitschrift RITA BAUM, Wroclaw | 2004 „TAGMOND. königinnenblau“, Prosa, Edition Thaleia, St. Ingbert | 2006 „Arrest“, Literatur- und Kunstzeit-schrift HERZATTACKE | 2008 „Ein Stück Ingwer“ – Ausstellungskatalog, Kulturamt Pankow | 2010 „Jemandsstille“, Erzählung, Literatur- und Kunst-zeitschrift HERZATTACKE, Berlin, „Stille Paarung“, Erzählung, Literatur- und Kunstzeitschrift HERZATTACKE, Berlin  

Ina Strelow arbeitet gerade an ihrem neuen Werk „Wolfswetter“. Der Text wird etwa 150Manuskriptseiten umfassen. Das gegenwärtige Erzählte wird immer wieder „unterbrochen“ vom Geschehenen, Gelebten, das das „Jetzt“ einfach nicht loslassen will. Einzelne Rückblenden liegen wie heraus ge- schnittene Szenen im Text, wie Reste von etwas Ganzem und doch Anlass und Ursache. Auch der Verlauf der Zeit, des Vergehens wird thematisiert. Ina Strelow fordert von ihren Lesern Geduld, denn ihre Texte bedienen sich einer durchaus neuartigen Chiffrierung, was demnach ein Lesen voraus- setzt, das eben nicht mit dem bloßen Konsumieren von vertrauten Gewohn-heiten verwechselt werden darf, ein Lesen, das herausfordert und für das man Demut, Distanz und Durchblick aufbringen muss. Wem dies gelingt, wird sehr bald von der Tiefenstruktur des Textes in einen Sog gezogen, der in der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart seinesgleichen sucht.

Abbildung: Ausschnitt aus der Leseprobe „Wolfswetter“ (Arbeitstitel)
UNTERWEGS IM APRIL:
Im Rahmen unseres internationalen Austauschprogramms erhielten Susanne Möhring in der „KKV Grafikwerkstatt“ in Malmö/Schweden, Anita Back und Grit Sauerborn im „Klaipeda Cultural Communication Center“ in Litauen sowie Franziska Podszuck in der „KKV Skulpturwerkstatt Monumental“ in Malmö/Schweden, einmonatige Arbeitsstipendien.
  Anita Back - Berlin  

wurde 1969 in München geboren und machte 1989 das Abitur am Gymnasi- um Pullbach in Bayern.1989 begann sie Gesellschafts- und Wirtschaftskom-munikation an der Hochschule der Künste in Berlin zu studieren. Von 1993-95 absolvierte sie eine Ausbildung und erhielt den Abschluss des Lette Vereins in Berlin in der Fachrichtung Fotografie. 1996 erhielt sie ihren Abschluss mit Diplom des Studiums Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1995-97 war sie Mitarbeiterin der Agentur „Orange – Agentur für Kommunikation“. Seit 1997 arbeitet sie als freiberufliche Fotografin in den bereichen Reportage, Portrait und Reise. Seit 1999 ist sie Mitglied der Gruppe Linsenfrei aus Berlin und seit 2000 Mitglied der Fotoagentur laif in Köln. 2008 erhielt sie das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung und arbeitete an einem Fotografenprojekt in Russland: „Orlionok – das größte Kinderferienlager der Welt“  

In ihrem neuen Projekt setzt sich Anita Back mit dem Thema der Identifikation auseinander. Sie möchte über die Organisation „Heimgarten“ Kontakt zu Rückkehrern aufnehmen. Sie möchte erfahren, wie sich die Rückkehr in ihrer abermals neuen Situation fühlen. Wer sind sie? Sind sie Russen? Sind sie Deutsche? Können sie zwischen den beiden Identitäten wechseln oder vertreten sie beide Nationalitäten gleichzeitig und sind somit ein gelungenes Beispiel für Integration und Europäisierung? Auch die Beweggründe für die Rückkehr interessieren sie. Sie stellt sich vor, dass sie – wie bei ihrem Langzeitprojekt über die Spätaussiedlerfamilie Guckenheimer aus Kasachstan - eine Familie, die sie begleitet, kennenlernt und deren Alltag erfährt. Gleich-zeitig möchte sie auch gerne ganz gezielte Portraits von Rückkehrern - nicht nur aus der ausgewählten Familie – inszenieren. An Orten, die ihnen wichtig sind, oder mit denen sie wichtige Erfahrungen verbinden.

Abbildung: Ausschnitt einer Fotografie aus dem Projekt „Orlionok – das größte Kinderferienlager der Welt", 2008
  Franziska Podszuck - Rostock  

Wurde 1980 in Hoyerswerda geboren. Von 1999 bis 2003 absolvierte sie eine Berufsausbildung zur Zahntechnikerin. Von 2004 bis 2008 studierte sie dann an der Hochschule Wismar – University of technology, Business and Design, mit Spezialisierung Schmuckdesign und schloss das Studium mit einer Diplomarbeit ab. Das Thema ihrer Arbeit war: „Genius loci“ – Schmuck für einen besonderes Ort.  

In ihren Schmuckstücken und –objekten möchte sie eine überzeugende Ver- bindung von gestalterischen Fähigkeiten und handwerklicher Ausbildung zum Ausdruck bringen. Mit ihrem Geist und ihren Händen vereint sie die Kunst und das Handwerk. In Schweden möchte sie ihre Ideen, ihr Erleben des Ortes, die Begegnungen mit den Menschen in ihre Kunst münden lassen. Sie möchte sich auf neue Erfahrungen und Begegnungen einlassen, ihrem Schmuck neue Größe verleihen, Grenzen überschreiten.

Abbildung: Detail eines Schmuckobjekts
  Susanne Möhring - Greifswald  

wurde 1980 in Rüdersdorf bei Berlin geboren. Sie studierte von 2000-03 Kunstgeschichte an der Freien Universität in Berlin und von 2003-10 studierte sie am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald. In den Jahren 2006/07 besuchte sie die Faculté des Arts de Université de Picardie Jules Vernes, Amiens, Frankreich und beendete ihr Studium 2010 mit dem 1.Staatsexamen auf Lehramt in den Fächern Kunst und Gestaltung und Französisch an der Universität Greifswald.  

Susanne Möhring entwickelte abstrahierte Bildwelten aus Situationen der sie umgebenden Wirklichkeit. Das Zusammenspiel und die Reflexion von Außen- welt, eigener Innerlichkeit bzw. Gedankenwelt sind grundlegend für ihre Malerei. Sie behauptet selbst von ihrer Malerei, dass sie in Momenten statt-findet. Die Ergebnisse haben vorläufigen Charakter und sind letztlich das Motiv es von neuem zu versuchen. Die lustbetonte farbliche Formulierung drängt noch immer nach Zeichen und Symbolen, die sie zunehmend zugunsten bildimmanenter Argumente in den Hintergrund treten lassen möchte.

Abbildung: Ausschnitt einer Arbeit aus dem Zyklus „hortus apertus“, Mischtechnik auf Papier, 2010 
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