August

  Künstlergruppe ACBC  

An Seebach
geboren 1965 | 1984-92 Studium der Freien Kunst, Kunstakademie Münster | 1990 Meisterschülerin von G. Keusen | Gastprofessur für Intermedia Art, University of Iowa, School of Art and Art History, Iowa City / USA | 1994- 2005 Mitglied im Künstlerhaus Dortmund (Initiatorin internationaler Ausstel-lungsprojekte) | 2005-2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Bild- ende Kunst und Kunstwissenschaft, Universität Hildesheim (Lehre künst- lerische Praxis, Kulturwissenschaften) | Ausstellungen u.a.: 2009 Mind The Park – Stadtverwaltung, Grünflächenplanung, Kunstvorfälle, Installation „O.T. (HANOVER, LS – STR 17/ T – L- PL 2), 2009“; 2010 kunst & logi frei, St. Leonhard, Nürnberg | Stipendien und Preise u.a.: 1994 artist in residence, Kloster Plasy /Tschechien; 1998 Stipendium der Stiftung BINZ 39 in Scuol/ Schweiz | www.an-seebach.de

Christel Fetzer 
geboren 1967 | 1992-2000 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster bei Jochen Zellmann, Reiner Ruthenbeck und Katharina Fritsch | Ausstellungen u.a.: 2009 Out of order, Preview Berlin 09; 2010 Zweckform, Alexandra Erlhoff, Berlin; 2010 Sight Unseen, Blickwechsel – 42 Künstler in 42 Städten | Stipendien und Auszeichnungen u.a: 2002 Atelierstipendium der Alten Hansestadt Lemgo und der Staff-Stiftung; 2004 Raum für Talente und Patente, Förderpreis der IHK Ost-Württemberg; 2005 Goldrausch Künstler-innenprojekt art IT. Künstlerinnenförderung des Kultursenats Berlin
www.christelfetzer.de

Britta Bogers
geboren 1964 | 1984-1990 Studium der Kunsterziehung und Geographie an der Universität Münster | 1991-1995 Studium der Freien Kunst an der Kunst-akademie Münster; Meisterschülerin bei Jochen Zellmann | Ausstellungen u.a.: 2009 Arbeiten auf Papier, Kunstverein Rügen; SORRY, SICK AND SAD, The Coop Galerie, Bergen auf Rügen; 2010 Devening Projects & Editions, Chicago, USA; WHAT MATTERS, The Coop Galerie, Bergen auf Rügen
www.brittabogers.de

Christiane Stegat
geboren 1963 | 1989-1994 Studium der Freuen Kunst an der Kunstakademie Münster | 1994-1995 Examen und Meisterschülerin | Ausstellungen u.a.: 2009 AMEISENSPAWN, Kunst am Bau AQZ Düsseldorf (2. Wettbewerbsphase); 2010 SPAWN, lichtparcours 2010, Prinzenstraße Braunschweig
www.stegat.de
 

Die Künstlerinnengruppe ACBC formiert sich aktuell aus den vier bildenden Künstlerinnen An Seebach, Christel Fetzer, Britta Bogers und Christiane Stegat. ACBC versucht eine Reihe von Ausstellungsprojekten anzustoßen, die an verschiedenen kunstfernen Orten (Orte mit bedeutender Systematik: Kirchen, Banken, Konzerne etc.) monumental intervenieren. Die Künstlerinnen arbeiten ganz im Selbstverständnis der surrealistischen Cadavre Exquis, mit dem Votum für die größtmöglichste Freiheit des kreativen Geistes, an einer kollektiven Zusammenarbeit. Für diese Zusammenarbeit erstellen sie ein Regelwerk.

Abbildungen: Ausschnitte aus „CACB“ und „BCAC“ Mischtechniken/Collagen auf Papier, 2010
  Künstlergruppe SCHAUM  


Tim Kellner
geboren 1976 in Dresden | 1984-1994 Mitglied des Dresdner Kreuzchors | 1998-2003 Studium Grafik-Design an der Schule für angewandte Kunst Heiligendamm, später an der Universität Wismar, Diplom als Grafik Designer, spezialisiert auf experimentelle Fotografie | 2001 Praktikant bei „Creative Camera“, London | 2004 Stipendium der Stadt Rostock | seit 2005 Dozent für Fotografie an der Schule der Schönen Künste, Rostock | 2005 erste Besuche in Australien, finanziert vom Ministerium für Kunst, Kultur und Sport, Meck- lenburg-Vorpommern | Gründung „Exhibition Enterprise“ | 2006-2008 Kurator für die Künstler Gesellschaft Roter Pavillon in Bad Doberan | 2006-2008 verschiedene Studienreisen nach Australien | 2008 Künstleraufenthalt am Virginia Center for the Creative Arts, Virginia | Ausstellungen und Preise u.a.: 2004 Stipendium der Hansestadt Rostock; 2008 Reise Stipendium des Meck- lenburgischen Künstlerhaus Plüschow; 2009 Kunstpreis der Stadt Rostock
www.enterprise.net

Alexandra Lotz
geboren 1974 in Berlin | 1996-1999 Studium der Kunstgeschichte und Ge- schichte an der FU-Berlin | 1999-2003 UdK (University of Fine Art) – Berlin, Fine Arts: Skulptur und Grafik unter Prof. Schoenholtz | 2001-2002 Dozentin für Radierungen an der UdK | 2002-2003 Dozentin für Schnitzereien an der UdK | 2003 Diplom als Bildhauerin und Grafikerin | 2003-2005 Meisterschülerin an der UdK bei Prof Schoenholtz | seit 2005 arbeitet sie als Bildhauerin und Grafikerin | seit 2007 Mitglied im BKK | seit 2008 Dozentin an der Kunstschule Rostock | 2009 Mitglied der „Schaum“ Künstlervereinigung | Ausstellungen u.a.:2007 „Der hat Farbmuffel zu mir gesagt“, Schleswig-Holstein-Haus, Schwerin | 2008 participation at the 1.Meckelnburgischer Kunstsalon, Lelkendorf | www.alexandralotz.de

Wanja Tolko
geboren 1973 in Berlin | 1993-1995 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig | 1995-1998 Schreiner Lehre, Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in der Klasse von Prof. A. Rink | 2001 Diplom und Master Kurs der Fine Arts an der Glasgow School of Art | 2002 Doktoranten Diplom; Meisterschüler in Medien Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig in der Klasse von Prof. Alba D’Urbano | 2004-2007 Projektmanagement des Euro- pean Civil Service, Leipzig | Ausstellungen u.a.: 2008 Produzentengalerie Polylooks Rostock; 2008 BBK- M/V Neue Mitglieder Schwerin; 2009 Landes- kunstschau BKK M7V, Rostock | wanjatolko.jimdo.com

Marc Wiesel
geboren 1973 in Neuwied am Rhein | 1989-1993 Zeichnungen und Wasser-farben, Bonn, zerstört | unmoralische Interventionen, Eindhoven (unerfragte Arbeit auf einem öffentlichen Platz) |1993-98 „Klangfarbe“, Köln (unerfragte Arbeit auf einem öffentlichen Platz) | 1998 „der nötige rahmen – drei tage fisch“, Wismar (unerfragte Arbeit auf einem öffentlichen Platz) | 1999 „dank sagen – komminikation“ Dokumenta X, Kassel (unerfragte Arbeit auf einem öffentlichen Platz) |2001 „Architektur in Patronenzeit, Part I“, Diplom in Archi- tektur an der Universität Wismar | 2001-2002 Computer Animation, Hamburg (AEP) | 2002 unmoralische Interventionen II, Hamburg (unerfragte Arbeit auf einem öffentlichen Platz) | 2003 „Zeitgeist Unbehagen – Discontent Zeitgeist“, mit Til Faber, Gallery Block 20, Wismar |Architektur in Patronenzeit, Part II: „Does the >A< rock oder What ist he Matrix“, 1.Preis der Bauakademie Nord- europa |2004 Master of Arts and Architecture, Universität Wismar | 2005 Zeitgeist unbehagen – Discontent Zeitgeist, Part 2, mit Til Faber, Pumpwerk Kunstverein Rhein/Sieg | 2006 Zeitgeist Unbehagen – Discontent Zeitgeist, Part 4: „24h – temporary pilgimage sites“, mit Til Faber, Schloss Plüschow | 2007 Stipendium der Stadt Rostock | 2008 „Marc W1353L – New Works“, Galerie Framework, Hennef |2009 Mitglie der Gruppe „Schaum“
www.arocks.de, www.exhibition-enterprise.net

Janet Zeugner
geboren 1977 in Berlin | 1999-2006 Design Studium an der University of tech- nology, Business and Design in Heiligendamm/Wismar; Fotografie bei prof. K. W. Maron und Prof. Michael Strauss; Mitglied der Vereinigung „Kunstraum Carmen Oberst“ | 2009 Mitglied der Gruppe „Schaum“ | Ausstellungen u.a.: 2008 Erinnerte Wirklichkeit, Academy meets Photokina, Köln; Marta Hoepffner - Prize for photografy – Zeitbilder, Hofheim am Taunus; 2009 Erinnerung Teil II, zone E, Essen | Publikationen: Absage an die Wirklichkeit. Subjektivität Positionen zeitgenössischer Fotografie, Bielefeld 2006 | Andreas Steffens, Werkzeuge des Lebens, Ausstelungskatalog, deutsches Werkzeugmuseum, Remscheid 2007; Marta Hoepffner-Preis für Fotografie – Zeitbilder, ausge- wählte Werke, Stadtmuseum Hofheim am Taunus, 2008
www.absageandiewirklichkeit.de, www.zone-b.info
 

Die Künstlergruppe SCHAUM arbeitet interdisziplinär über die einzelnen Sparten der Bildenden Künste hinweg kontinuierlich an ihren Projekten. Für die Zeit des Workshopstipendiums lässt sich daher ein konkretes Arbeitsvor- haben nur bedingt vorstellen. Es werden für diese Zeit aus dem bisher erar- beiteten Fundus an Studium und skizzierten Installationen einzelne Projekte ausgewählt und zum Abschluss gebracht werden können. Darüber hinaus ist aus dem Fluss der Entwicklung mit weiteren Permutationen des künst- lerischen Schaffensprozesses zu rechnen. 

Abbildungen: Ausschnitte aus „SCHAUM“ Installationsansicht, Dunkerque, 2010; „SCHAUM - Schaumphiole“ Reagenzglas mit Gummipfropfen, destilliertes Wasser, Tensid, 2009; „Housing“ 2h-Installation, Sperrmüll, Gaffa-Tape, 2010
UNTERWEGS IM AUGUST:
Im Rahmen unseres internationalen Austauschprogramms erhielten Ingar Krauss im „Zentrum für zeitgenössische Kunst Kaliningrad“ sowie Miro Zahra im „NES - Artist Residency Skagaströnd“ ein einmonatiges Arbeitsstipendium.
  Ingar Krauss - Zechin  

wurde 1964 in Berlin geboren und als Fotograf ist er Autodidakt. Einzelaus- stellungen u.a.: 2006 In Persona, Fotoforum Innsbruck, Österreich | 2007 Birds of Passage, Marvelli Gallery, New York, USA | 2008 Davao, Schauraum Hans-Christian Schink, Berlin | 2009 Davao, Gaalleria Suzy Shammah, Mai- land, Italien | 2010 Nature Morte, Schloss Neuhardenberg, Deutschland Grup- penausstellungen u.a.: 2006 Quasi l’infanzia, Palazzo Vecchio, Florenz, Italien | 2007:14th Nooderlicht International Photofestival: Act of Faith, Groningen, Niederlande | 2008 Neulanderkundung: Stipendiaten für Bildende Kunst des Landes Brandenburg, Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus | 2009 C’est l’été, Galerie Camera Obscura, Paris, Frankreich | 2010 Dong-Gang Inter- national Photo Festival, Südkorea Stipendien/Preise u.a.: 2006  Arbeitssti- pendium des Brandenburger Kulturministeriums |  2007 Arbeitsstipendium der Robert Bosch-Stifung | 2010  Sylt-Preis für zeitgenössische Fotografie  

GSeit einem Stipendium in Moskau arbeitete Ingar Krauss viel in Russland. Dort fertigte er hauptsächlich Portraits in verschiedenen staatlichen und kirchlichen Institutionen an. Ihn interessierte, wie dort junge Menschen zum Teil der Gesellschaft wurden. In Kaliningrad möchte er an diesem Projekt anknüpfen und eine Fotoserie, dich sich auf die Bewohner der Stadt konzen- triert herstellen. Das Geflecht von historischen und gegenwärtigen Strukturen und Überlagerungen, in dem die Bewohner Kaliningrads verortet sind, er- scheint ihm vielfältig und komplex. Für seine Arbeit möchte er einzelne Stadtbewohner portraitieren und so das Antlitz dieser Stadt in einer Art kollektivem Portrait abbilden.

Abbildung: Ausschnitt aus o.T. (Beelitz), Silbergelatine auf Aluminium, 2006
  Miro Zahra - Plüschow  

wurde 1960 in Böhmen geboren. 1979 erlange sie ihr Abitur in Prag und von 1980-85 studierte sie an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Sie lebt seit 1985 in Plüschow und leitete dort von 1997-2002 und von 2005-2009 das Mecklenburgische Künstlerhaus Schloss Plüschow. Gruppenausstellungen u.a.: 2008 Art Rainbow Project, Seikei University, Kyoto, Japan; Museum for Arts, Maizuru, Japan | 2009 Die große Fahrt, Mecklenburgiscges Künstler- haus Plüschow | 2010 Jahresgaben 2010, Kunsthalle Kiel Einzelausstellungen u.a.: 2007 Mecklenburgische Versicherungsgruppe, Schwerin | 2008 Malerei, Kunsthalle Rostock | 2009 Malerei, Projektraum, Hamburg | 2010 Haus Harig, Hannover Preise und Stipendien u.a.: 2006 Kunstpreis der Mecklenburg- ischen Versicherungsgruppe, Neubrandenburg | 2008 Aufenthaltsstipendium in Japan (Deutsch-Japanische Gesellschaft Rostock)  

Die entscheidende Inspirationsquelle für Miro Zahras Malerei ist die Beobacht- ung und das unmittelbare Erleben von strukturellen Abläufen, Atmosphäre und Zusammenhängen in der Natur. Aus diesem Grund ist sie an einem Ar- beitsaufenthalt in Island sehr interessiert. Das Licht des Nordens und direkte Erleben einer ursprünglichen Landschaft und Natur sollten Themen ihrer künstlerischen Auseinandersetzung sein. 

Abbildung: Ausschnitt aus o.T., Öl auf Leinwand, 2003
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