November

  Common Trembling Group - Kaliningrad  

gegründet 2005 | Projekte u.a.: 2008 „Destination Unknown“ Zentrales Künstlerhaus, Moskau, Russland; 2009 „VIDEO-KINO-MENO FESTIVALIS“, Lettland, Ruga; 2009 Fotobiennale, Staatliches Russisches Museum, St. Petersburg | Mitglieder: Yulia Abramova; geboren 1981, Künstlerin, Studium Fachrichtung Kunst an der Kaliningrader Immanuel Kant Universität; Alexandr Lyubin, geboren 1980, Fotograf, studierte Philosophie und Logik an der Immanuel Kant Universität  

Die Gruppe arbeitet mit gegenwärtigen, sozialen Themen der russischen Validität. Eines ihrer beliebtesten Themen ist: die Region Kaliningrad – die Existenz danach… Die Gruppe greift oft auf Aktionen und Interaktionen mit Helden der Arbeit zurück. Dokumentiert wird dieses von ihnen mit Fotos und Videos.

Abbildung: Ausschnitt einer Fotografie zum Projekt „Jasnoe“, 2006
  Thurídur Jónsdóttir - Reykjavík  

wurde 1967 geboren und studierte an der Musikhochschule in Reykjavik und Kopavogur Flöte. 1989 folgte ein Studium der Komposition in Bologna/Italien m. abschl. Diplom für Flöte, Komposition und elektronische Musik. Danach trat sie als Flötistin u.a. mit dem Toscanini Symphony Orchestra und zahlreichen kleineren Ensembles auf. Später gründete sie das Ensemble „Fontanamix“. Zurzeit unterrichtet Thurídur Jónsdóttir Flöte an der Hafnarfjordur Musik-schule und an der neuen Musikschule in Reykjavik. Ihre Kompositionen wurden auf zahlreichen Festivals in verschiedenen Ländern Europas präsentiert.  

Thurídur Jónsdóttir entdeckt in einer Vielzahl ihrer Kompositionen die Verbin- dung zwischen akustischen und elektronischen Sounds. Ihr preisgekröntes und vom Isländischen Symphonieorchester aufgeführte Werk FLOW AND FUSION für Orchester, Schlagzeug und Elektronik erinnert an orchestrale Werke von György Ligeti. Es war für den Isländischen Musikpreis und den Nordischen Musikpreis 2006 nominiert. Jónsdóttir‘s Kompositionen sind sehr durchdachte, ernsthafte Soundstudien, in denen zarte fast verschwindende Klänge auf sehr starke Rythmen treffen.

Abbildung: Ausschnitt eines Notenblattes aus dem Stück „Flutter“

  André Schinkel - Halle  

Wurde 1972 im sächsischen Eilenburg geboren. Er studierte an der Martin-Luther-Universität in Halle- Wittenberg Germanistische Literatur, Kunstge- schichte und Prähistorische Archäologie. Schon während dieser Zeit er- schienen seine ersten Bücher, für die er mit dem Georg-Kaiser-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt 1998 geehrt wurde. Er lebt in Halle (Saale) und ist, u.a. als Redakteur der Literaturzeitschrift ORT DER AUGEN und MATRIX tätig. 1998/99 war er Stadtschreiber von Halle, 2006/07 Stadtschreiber der Burgstadt Ranis. Im Juni 2006 erhielt er, nominiert durch den Hauptpreisträger Wolf Biermann, den Förderpreis für Nachwuchslyriker der Ringelnatz-Stiftung. Seit Juni 2007 ist Schinkel Mitglied des P.E.N.  

Zur Kunst des André Schinkel gehört es, die groben Ströme des Lebens in feingliedrige Wortfolgen zu verlegen, so dass diese im eigenen Ton zu- sammenspielen. Schinkel schöpft aus dem dionysisch Vollen, aus dem, was die Gesellschaft selbst an ihren Rändern allenfalls in Zerrformen gestattet. 
Nicht nur um diesen zu entgehen, versuchen die Texte die ganze mögliche Zeit-Tiefe auszuloten.


Abbildung: Ausschnitt der Leseprobe „entre dos tierras“

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