August

  die elektroschuhe  

Erol Alexandrov - Tanz/Choreografie

Ini Dill - Tanz/Choreografie/Dramaturgie

Daniel Drabek - Tanz/Choreografie

Juschka Weigel - Tanz/Choreografie

Eliane Krauer - Tanz

Masu - Tanz/Komposition

Katja Scholz - Tanz/Choreografie

Alexander Spree - Tanz/Musik/Komposition

electroband:
Sabine Bremer
- Komposition/Musik
Arne Nitzsche - Komposition/Musik

„Das erste Abendmahl – oder die Macht der Schnecke“ ist eine Tanztheater-Performance, die sich mit der Idee der direkten Demokratie und ihrer Gerichtsbarkeit auseinandersetzt. Wie könnte eine gerechte und humane Integration aller Menschen in ein neues Politsystem aussehen? Um die Grundlage für solch ein neues System zu schaffen, soll zunächst die Schuld für vergangenes Unrecht auf einen exemplarischen Repräsentanten des „alten Systems“ auf einen Sündenbock übertragen werden und dadurch eine rituelle Reinigung erfolgen.
Dafür erfindet das Performance-Kollektiv „die elektroschuhe“ unter der Leitung von Daniel Drabek ein Tribunal, dass sich aus Menschen aller Schichten zusammensetzt und das die „Verhandlung“ des Sündenbocks in Form eines gemeinsamen Mahls abhält. Dies wird in drei Teilen stattfinden, jeweils im Künstlerhaus Lukas, im Neuen Kunsthaus und auf dem Weg dazwischen. Die KünstlerInnen werden in einer Art Prozession sich von einem Haus zum anderen auf den Weg machen. Live musikalisch begleitet wird die Performance durch Klarinette, Schlagwerk und Chorgesang.


Daniel Drabek, geboren 1975 in Pforzheim, studierte Kunst, Sport und Pädagogik an der Universität GHS Essen und „Uitvoerend Theaterdans“ an der Hoogeschool voor de Kunsten Arnhem, Niederlande. Seit 2002 arbeitet er als Tänzer für verschiedene Projekte und Theater im In- und Ausland, in Den Haag, Arnheim, Salvador, Amsterdam, Terschelling, Bremen, Buenos Aires / Sao Paulo, Berlin, Heidelberg, Lissabon, Marameo und Wien. Seit 2003 entwickelt er Choreografien wie „Herztöne“, „Stop heißt jetzt Pause“, „Keine Zeit für Seife“, „Come to Daddy“, „verpennt und ermordet“, „Der schwere Irrtum der Mary Poser“ und „Kannibalismus oder was die Schnecke denkt“. 

Abbildung oben: „Der schwere Irrtum der Mary Poser“, 2008
Abbildung unten: „Kannibalismus oder was die Schnecke denkt“, 2012

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